Scharnhorst (GMB) Baubericht

    Es gibt 383 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ThomasB.

      AHOI -Dirk- "Capa" ....

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      ein herzliches WILLKOMMEN im GMB zur Scharnhorst- Sammelserie.

      Es freut mich persönlich natürlich, dass Du auch eine RC- Variante umsetzt und - Donnerwetter :winki: - schon sooo weit voran geschritten bist.
      Es steht ja auch nicht fest geschrieben, dass Mann / Frau sich absolut genau an die Bauanleitung halten MUSS; auch ich gehe hier in so mancher Hinsicht meine eigenen Wege.
      Es würden sich sicherlich noch einige Modellbauer freuen, wenn Du dein Modell entsprechend hier mit vorstellen würdest, denn es gibt ja bekanntlich viele Wege an das erstrebte Ziel.
      So können sich alle interessierten Sammelmodellbauer den für sich besten Weg herauspicken.
      So schreibe ich mal: Wir würden uns freuen... Dich als aktiven Berichterstatter in dieser Runde begrüßen zu können.
      Willkommen an Bord -Dirk - und viel Spaß mit der Scharnhorst
      Gruß Thomas

      -ach ja - Lieber Herr "Gelassnix" wollen wir mal Wetten!??? Ich schreibe mal Lieferung erfolgt Samstag den 16.06.18 gegen späten Vormittag.
      Mein Wetteinsatz = eine Tube Schleif -Kontakt- kleber- Leinen ;)

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      Mein lieber Sklaventreiber / Düvel.... :diablo: :freunde:

      ThomasB schrieb:

      -ach ja - Lieber Herr "Gelassnix" wollen wir mal Wetten!??? Ich schreibe mal Lieferung erfolgt Samstag den 16.06.18 gegen späten Vormittag.
      Mein Wetteinsatz = eine Tube Schleif -Kontakt- kleber- Leinen


      du hast verloren, die Lieferung kam heute. :D
      Also hat die Post geschlampt! :sshithappens:

      Gruß Wolfgang ^^

      P.S. Hurra, ich kann Zitate :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

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      Hi

      Auch wenn mein Rumpf weiter ist als bei anderen, man sollte jetzt nicht denken, das der Capa jemand ist, der jeden Tag in seinem Keller hockt und Modelle baut. Im Gegenteil, als arbeitender Familienvater ist die Zeit natürlich spärlicher vorhanden als ich eigentlich bräuchte. Ich schreibe aber einfach mal, was ich anders gemacht habe. Bilder werde ich noch nachliefern, allerdings kann ich nur noch den kompletten Rumpf ohne Deck zeigen, das Deck kann ich aber allerdings auflegen so wie es später verklebt wird, es wird mit Schaschlikspießen als Holzdübel fixiert und auch so verklebt.

      Alle Spanten sind bearbeitet worden wie bei Thomas, allerdings schon vor dem Verkleben . Sozusagen habe ich aus einem Spant zwei halbe gemacht und weiteres Material von diesen halben Spanten entfernt, und zwar bis zu den Schlitzen für die vertikalen Leisten, die den Abstand zwischen den Spanten vorgeben. Der komplette Rumpf HÄTTE jetzt innen zwischen den Spanten durchgehend immer die gleiche lichte Breite, eine Stützverbindung zwischen rechter und linker Seite gibt es nicht.
      Der Kiel ist auf etwa 1,5 cm Höhe geschrumpft, es wurde sozusagen alles Material zwischen den Schlitzen entfernt. Die Spanten wurden in diesem Bereich in der Höhe dem Kiel angepasst. Der komplette Rumpf HÄTTE jetzt innen zwischen den Spanten durchgehend nicht nur die gleiche lichte Breite, sondern auch die gleiche lichte Höhe.
      HÄTTE deswegen, weil später weiteres Material entfernt wurde, aber dazu später mehr.

      Es wurde also sämtliches Material von den Spanten und dem Kiel schon vor dem Verkleben entfernt. Die horizontalen Leisten mit den Schlitzen sind im Urzustand benutzt worden, die vertikalen Leisten mit den Schlitzen gar nicht. Von diesen vertikalen Leisten wurden aber die Schlitze auf zwei einen Meter lange Eicheleisten übertragen. Diese zwei Leisten (benutzt wie die vertikalen Urleisten, aber über die ganze Länge jetzt) und die originalen horizontalen Leisten bildeten das Mass, womit ich das Rumpfgerüst von hinten nach vorne etappenweise aufbaute. Alle Spantenhälften sind mit Holzdübel (ich liebe diese Spieße, Zahnstocher sind auch gut :thumbsup: ) mit dem Kiel verbunden.

      Wegen dieser Bauweise war es wichtig, schnell einen stabilen Verbund zwischen den Spanten herzustellen, da das Deck noch nicht mit dem Rumpfgerüst verklebt werden kann und so die äussere Form des Rumpfes nur durch die horizontalen Leisten gegeben war.
      Die Reihen 3 - 9 der Beplankung (also ab Panzergürtel) bestehen aus Lindenleisten 3 mm * 6 mm * 1000 mm, also direkt mit langen Leisten und nicht doppelt wie vorgegeben mit den kleinen Leisten, aber dafür mit doppelt so dicken Leisten. Das ist gut machbar, weil es dort keine besonderen Radien gibt. Ich habe keine Nägel benutzt, sondern lange stabile Stecknadeln mit dickem Kunststoffkopf, direkt durch die Leisten bis in die Spanten gesteckt. Reihe 1 - 2 sind die beiden Reihen unterhalb des Decks, einmal 3 mm * 6 mm * 1000 mm und einmal 3 mm * 7 mm * 1000 mm, der eine Millimeter mehr diente hinterher als Überstand beim Anpassen der Beplankung an das Deck. Ich habe diese kleine 45 Grad Fase an jedem Spanten entfernt, es ergab sich dadurch ein Vorsprung des Panzergürtels von etwa 1,5 mm an der breitesten Stelle, der vorne und hinten aber zurückweicht und danach komplett verschwindet, also so, wie es sein soll. Es wurden also 4,9 cm auf jeder Seite des Rumpfes einfach beplankt mit 3 mm starken Leisten. Danach wurden die angefertigten Eicheleisten mit den Schlitzen komplett entfernt, es gab also nur noch die horizontalen Leisten, die bearbeiteten Spante und einen Kiel von 1,5 cm im Inneren des Rumpfes. Der Rest des Rumpfes wurde mit den originalen Leisten doppelt beplankt. Bug und Heck wurden teilweise an den Übergängen zu den Plastikteilen aufgefüttert, damit ein guter Übergang entsteht. Der fertig beplankte Rumpf wurde ein wenig geschliffen und wartet jetzt auf weitere Bearbeitung wie z.B. ein Bad in G4 und wirklich wenig Spachtelmasse. Und tatsächlich, der Rumpf ist gerade geworden, kein Wackeln und Kippeln zu merken, aber dabei hat wohl die Fixierung der angefertigten Eicheleisten auf einem geraden Baubrett geholfen.

      Das war es jetzt erstmal, zum Thema Motor, Welle und Gewicht sparen usw. komme ich erst, wenn ich Bilder habe.

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      Hallo Bastelfreunde.

      Bin gerade dabei die Platin 1072 zu verarbeiten. Lt. Heft 49, Bild 06 sollen auf der Steuerbordseite zwei Teile 135 angebracht werden. Die zweite 135 ist jedoch auch lt. Bild 09 auf der Backbordseite vorgesehen. D.h., die obere 135 kann nicht stimmen und ausserdem ist das Teil zu kurz. Lt. Bild 09 soll auf der Backbordseite dort an die gleiche Stelle Bauteil 141, das durch eine Neulieferung ersetzt werden soll. Ich vermute das die Neulieferung der 141 eine Nachlieferung sein soll und auf Bild 06 eine fehlerhafte Beschriftung ist und das dort die erste 141 anstatt der 135 verbaut werden soll.

      Zu kompliziert?? Seht auch in Heft 49 die Bilder 06 und 09 an und es wird verständlicher.

      So, und hier die Lösung: Die obere 135 ist ein Druckfehler und muss lauten: 134. Dann passt alles wieder zusammen.

      Guß Wolfgang ^^

      P.S. Weiß jemand wozu diese "Halterungen" dienten? War es für Reinigungs- oder Malerarbeiten??

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      Zeigt her eure Rümpfe :thumbsup:

      Die Fotos, die Bilder sprechen für sich selbst. Ich weise darauf hin, das dieser Rumpf das erste Mal meinen Bastelkeller verlassen hat. Der komplette Rumpf mit Deck, Welle, Motor und Kunststoffteile wiegt aktuell 1426 Gramm, vielleicht könnte Thomas mal seinen Rumpf wiegen und einen Vergleichswert posten?
      Auf einem Bild sieht man sogar, das der Rumpf auf beiden Seiten 1,5 mm breiter ist als das Deck, das scheint sehr gut zu passen. Ich gehe davon aus, das das Deck noch mit 1,5 mm starken Leisten umrahmt wird. Das würden auch zu den Bug - und Heckteilen passen, denn die stehen auch 1,5 mm über das Deck über. Nach verschleifen hätte man dann wirklich einen absolut sauberen und fliessenden Übergang zu Deck, Rumpf, Bug und Heck.
      Bilder
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      Zu den Beiträgen 363;365 von "Capa"// 364 von Wolfgang E ( herrn gelassnix)

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      Moin Freunde und Kollegen und "Capa" -Dirk,

      zunächst mal ein paar Worte zu Dirks GMB-Einsteige-Bericht: Klasse Dirk :thumbsup: super Einstieg und schön beschrieben. Also für mich sind Deine Ausführungen mit Beitrag 363 nachvollziehbar und logisch. Des weiteren sauber gearbeitet und Danke für das Zeigen der Bilder mit Beitrag 365- ist dann noch mal etwas besser nachvollziehbar.

      Deine Vermutung mit dem verdeckt ein-/ aufsetzbaren Deck Belag stimme ich zu.
      Auch habe ich mal schnell meinen Rumpf gewogen und komme momentan auf 1048 Gramm, wobei die Zweitbeplankung noch nicht abgeschlossen ist ( BB aus der "Essecke" folgt), der/ die Motor / -en noch nicht eingebaut sind! Da kommt also noch ein wenig mehr Gewicht dazu, schätze aber, dass wir dann so ziemlich gleich auf sein sollten.
      Freue mich schon jetzt auf Deine weiteren Bauberichte, so Du als Familienvater die Zeit dazu findest, denn Familie geht immer vor!

      zu Beitrag 364:
      Ahoi Wolfgang, :thumbsup: Danke für Deine Info, habe mir alles DICK und FETT in der SfSB mit Ausrufezeichen markiert!
      ---- da muss aber "Jemand" einen Ausgeben, wenn am Montag die Hotline auf "Sendung " geht :diablo: :D
      Heißes Ohr inbegriffen... :sarcastic:

      In diesem Sinne - Euch Beiden- Wolfgang und Dirk Danke und Grüße aus der "Essecke"
      Thomas :diablo: ( BB- folgt etwas später, die Bilder müssen noch entwickelt werden :whistling: )
      :crygirl: " Alter-seniler Esseckentyrann"- du hast ne Digicam von deiner Kriegsgegnerin bekommen, also kein :sgeschwaetz: hier :police:
      Grüße auch von "Gesellin"

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      Liebe Gesellin,

      wenn man die Digicam nicht einen gemeinsamen stillen unbeachteten Lagerplatz mit dem Handy/Smartphone ein nehmen muß! :whistling: :whistling: :thumbup:
      Schließlich kann man an den Dinger nicht Schrauben, Löten, Nageln, Feilen oder sonstiges handwerkliches Können beweisen sondern nur benutzen.

      Gruß Wolfgang ^^

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      Ausgabe 50, wir "beginnen" mit der Zweitbeplankung (Teil 4); die Essecke berichtet....

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      Ahoi aus der Essecke,
      ______________________
      Bildanhang 1:

      ThomasB schrieb:

      Mein Wetteinsatz = eine Tube Schleif -Kontakt- kleber- Leinen
      .... aber als "Umlagerobjekt" wurde dann von herrn "gelassnix" lieber etwas Takelnylon gewünscht--- OKEY sollte machbar sein ... :D
      ______________________

      vor kurzem wurden die Bereiche Heck, -Bug, -Wellentunnel und Klebeflächen für die Kunststoff-Bauteile wasserdicht vorbereitet.
      Heute sollte dann der mittlere Wellentunnel am Rumpf festgeklebt werden. Hierfür gab es dann noch weitere Vorbereitungen, um spätere Missgeschicke möglichst ausschließen zu können.
      Bildanhang 2: Der mittlere Wellentunnel - vorderer, unterer Bildausschnitt; hier ist die eine Ensemble-Hälfte mit einer kleinen ca. 45° Fase mittels Schaben - Cutter Klinge - bereits bearbeitet.
      Diese Fase wird später mit einer gefasten Zweitbeplanungsleiste überlappend verleimt- Bilder folgen.

      Bildanhang 3 bis 5: Das Prinzip - Der Wellentunnel soll mittels der überlappend verlegten Zweitbeplankung nicht aus der Verklebung herausgehoben werden können und verhindert zusätzlich unerwünschte Rissbildung.

      Bildanhang 6 und 7: der Wellentunnel wird mit kalt/ warmfestem Klebstoff fixiert und mit vorbereiteten Leisten zusätzlich gepresst. Bei diesem Kleber ist nicht die Dauer der Pressung entscheidend, sondern das gute Ablüften und anschließende Zusammenpressen -siehe Packungsbeilage!
      Bildanhang 8: Die Zweitbeplankung wird von nun an vom Heck in Richtung Bug - Reihe für Reihe verleimt und wie bereits in den berichten beschrieben, falls nötig entsprechend angepasst.
      Bildanhang 9: Hier wurde die Zweitbeplankung Wellentunnel zum Heck-Bauteil beigeschliffen.

      Als Orientierung für evtl. Nachahmer. Die Zweitbeplankung ist z.Zt. bei 9 Leistenreihen ab Zitadellsprung fortgeschritten.
      Gruß Thomas :diablo:
      Bilder
      • Wetteinsatz 00.jpg

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      • mittlerer Wellentunnel vorbereiten für Zweitbeplankung 01.jpg

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      • mittlerer Wellentunnel vorbereiten für Zweitbeplankung 02.jpg

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      • mittlerer Wellentunnel vorbereiten für Zweitbeplankung 03.jpg

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      • mittlerer Wellentunnel vorbereiten für Zweitbeplankung 04.jpg

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      • mittlerer Wellentunnel kleben 01.jpg

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      • mittlerer Wellentunnel kleben 02.jpg

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      • Ausgabe 50_Zweitbeplankung 01.jpg

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      • Wellentunnel Beplankung beischleifen 01.jpg

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      Abo- Lieferung -Juni 2018; Ausgabe 51 (Teil 2); die Essecke berichtet ...

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      :musik: Heeyy- Leute- mir jibbet noch und wärend der "Alte Händyverweigerer" seine Zweitbeplankung am Leimen war, "durfte" ich mich abrackern, aber es war mal wieder eine von solchen Aufgabenstellungen, wo ich viel gelernt habe und den Kopf zerbrechen durfte, WIE ich es anstelle ... ;(
      Alles soll mobil bleiben, weil -Gewicht eingspart werden soll, wenn von Nöten :verrueckt:
      Nun- Gut. Mein Vater und Esseckentyrann hatte ja schon in Teil 1 beschrieben, was er vor hat, so durfte ich mich lediglich in seine Denkweise einklinken- was nicht immer einfach ist ...

      Bildanhang 1: Wie Ihr unschwer erkennen könnt, durfte ich die seitlich einsetzbaren MDF- Gerüst-Strukturen weiter mit Ätzbauteilen bestücken- und zwar PASSGENAU!

      Äh- brauch noch jemand einen "Helferlein"???? Ich brauch auch nicht viel Platz, so 16m² würden für den Anfang ausreichen .... :pfeifen: ... meistens bin ich ja eh Unterwegs ... :/

      Bildanhang 2 bis 5: Na- ja; wenigstens habe ich die Aufgabe zur Zufriedenheit erledigen können und ER hat mich sogar gelobt :thumbup:

      Zum verputzen bin ich dann heute aber nicht mehr gekommen.
      Jedenfalls kann dann bei Gelegenheit ordentlich Material eingespart werden.

      Wie das dann gemacht habe, fragst Du dich?! Stück für Stück und immer den Tyrannen im Nacken
      ---schönen Sonntag Euch; ich bin dann mal weg ... noch sooon Tag und ich brauch Urlaub.
      Grüße Euer " Geselle" :musik: - Gute Nacht

      ( Thomas war dabei; Urlaub NICHT genehmigt :!: )
      Bilder
      • Ausgabe 51_vordere Aufbauten kleben 6.jpg

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      • Ausgabe 51_vordere Aufbauten kleben 6a.jpg

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      • Ausgabe 51_vordere Aufbauten kleben 6b.jpg

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      • Ausgabe 51_vordere Aufbauten kleben 6c.jpg

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      • Ausgabe 51_vordere Aufbauten kleben 6d.jpg

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      Ergänzung zum Beitrag 371.

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      Guten Morgen Kollegen und Freunde,
      ergänzend möchte ich noch folgendes anmerken:
      der vordere Deck Bereich ( hinter dem gr. Geschütz) wird meines Erachten später noch mit einem Deck Furnier beklebt.
      die seitlich angebrachten Ätzbauteile stehen aber nur sehr geringfügig zur Struktur- Oberkante über.
      Eventuell darf dann eines meiner Helferlein diesen Überstand noch etwas erweitern, damit das Furnier später nicht hervorsteht - sollten SIE bis dahin keinen neuen Arbeitgeber gefunden haben ... :sarcastic: :D
      Gruß :diablo:

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      Hallo

      Meiner Meinung nach sollte man zumindest die Übergangsstellen Kunststoff / Holz laminieren. Es reicht da wirklich eine leichtes Gewebe.
      Ich persönlich habe bisher immer bei allen meinen Rümpfen den Rumpf komplett laminiert, das werde ich auch hier machen. Es reicht wirklich ein leichtes Gewebe, auf gar keinen Fall schwerer als 80 gr. Es ist ein wenig mehr Arbeit, aber die festere Oberfläche, das Verhindern von eventuellen Rissen in der Lackierung durch das Leben des Holzes des Rumpfes, das ist es mir bei Holzrümpfen wert. Jedenfall bei einem Fahrmodell, bei einem Standmodell würde ich auch nicht laminieren.

      Vordere Aufbauten-Struktur etwas lichten; Essecken-Gesellin berichtet ...

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      :crygirl: HU-hu -Leute,
      die deutsche "Elf" hat ja nun leider direkt mal gegen Mexiko verloren; Glückwunsch an die mexikanische Mannschaft- ich sehe es sportlich.
      Dafür haben wir in der Essecke reichlich an Gewicht verloren, welches aber zum Vorteil reichen sollte....
      Wir haben dann mal schnell noch ein paar Bilder zum Zeigen - Bildanhänge 1 bis 4.
      Donnerlüttchen, hätt ich jetzt so nicht erwartet, aber es waren satte 15 Gramm MDF-Späne, die da mit dem Wind und mit dem Schleifer davongetragen wurde.
      Mein "seniler Herr Esseckentyrann hat mir folgendes dazu erklärt, damit ich auch ja hoch motiviert schleifen tue... :whistling:
      Also- jedes bisschen Gewicht, welches wir über der Wasserlinie einsparen können, verhilft uns später zu einem sehr gut im Wasser schwimmenden Modell.
      Je mehr Gewicht oberhalb der Wasserlinie vorhanden ist, neigt das Modell zum "Rollen" - kippeln von einer zur anderen Seite.
      Lieber packt unser Tyrann etwas mehr Blei an den Kiel, wenn das Modell später getrimmt wird.
      Ja- Hallo- bin ich Kapitän, dass Mann/ Mädel so etwas weiß :rolleyes: - aber es leuchtet ein :ahahaha:
      Bildanhang 5: Hier durfte ich auch die hintere Strukturplatte schwärzen, damit etwas mehr Tiefe herauskommt, wenn die Aufbauten mit Farbe versehen werden.

      Ja- und der "Alte" :diablo: hat dann noch ein-zwei Leisten am Rumpf angebracht und zwei Keilstücke als "vordere "Abschlusskannte zum Wellentunnel- schau mal die letzten Bilder.
      Mein Bruder war dann schon recht früh weg - heute am Morgen; hätte ja auch mal fragen können, ob ich mit kommen möchte .... :schimpf:
      Euch wünsche ich einen guten Wochenstart und reiche mal die Tastatur an Daddy weiter, denn er hat noch was über den "L1113-Mercedes zu berichten ...
      Gruß Eure "F" Gesellin :crygirl:
      --- ja- ja; schon gut :diablo: ich war dabei :thumbup: ----
      Bilder
      • Vordere Aufbauten Gewichtverlust 01.jpg

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      • Vordere Aufbauten Gewichtverlust 02.jpg

        92,43 kB, 800×279, 2 mal angesehen
      • Vordere Aufbauten Gewichtverlust 03.jpg

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      • Vordere Aufbauten Gewichtverlust 04.jpg

        114,94 kB, 800×347, 2 mal angesehen
      • Vordere Aufbauten Gewichtverlust 05.jpg

        93,63 kB, 305×800, 2 mal angesehen
      • Zweitbeplankung Wellentunnel 20.jpg

        95,39 kB, 800×495, 4 mal angesehen
      • Zweitbeplankung Wellentunnel 21.jpg

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      zu Beitrag 373 von "Capa" -Dirk Lamminieren / G4 und andere Lösungen, um den Rumpf dicht zu belkommen ...

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      Ahoi Dirk, Hallo Kollegen,

      Laminieren!- oder nicht!
      Dein Hinweis ist für sehr viele Modellbauer und insbesondere für Einsteiger im RC- Bereich nicht zwangsläufig von der Hand zu weisen.
      Du schreibst hier von Rissbildung - auch im Bereich von Werkstoffen unterschiedlichster Zusammensetzung; Holz / Kunststoff ...
      Ich Danke Dir für diesen Beitrag! -denn wirklich eingegangen bin ich auf diese Thematik noch nicht- aber dann jetzt mal.

      Heutzutage muss IMMER ALLES SCHNELL gehen! Sei es bei der Wahl des Holzleimes, oder gar Sekundenkleber- Hauptsache SCHNELL!
      Zum verleimen von Holzleisten wird schnell zu einem Express- Leim gegriffen, weil dieser ja bekanntlich schneller "arbeitet"
      Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass der Modellbauer dann immer noch schneller arbeitet, als es dem Leim recht sein könnte ...

      Mehrfach schon kritisierte ich mehr indirekt dieses schnelle Vorgehen in den Bauberichten, wo ich in den Foren tätig bin, oder war.
      SCHNELL -geht auch schnell mal in die Hose! Wer liest sich denn heute noch die Herstellerangaben zur Verarbeitung eines Hilf Stoffes durch??? Fast schon ignorant möchte ich dieses Vorgehen bezeichnen!
      Meist ist da etwas vom ersten Abbinden und dann von einer Endfestigkeit nach Stunden, oder gar Tagen zu lesen, sollte der verwendete Klebstoff denn richtig angewendet werden!

      Holz -ein natürlicher/ lebendiger Werkstoff trifft auf Chemie! Chemie will eine Verbindung herstellen und das Holz ist eigentlich gar nicht mal sooo abgeneigt! Aber das Holz- je nach Art -brauch auch Zeit zum reagieren- wie auch der Leim! :winki:
      Erste schnelle Abbinde/Trockenzeit bereits nach 10 Minuten/ Raumtemperatur für den Leim! mindestens 24 Stunden , bis die Holz-Zelle begriffen hat, dass die Chemie was von ihr will!
      - nämlich und das ist nicht dämlich: ..."saug mich auf du dumme Zellstruktur, ich will mit Dir Eins werden" -sagt die Chemie.
      Die Holz-Zelle saugt also soviel sie kann auf, dehnt sich aus ( plüstert sich uff). Der Leim trocknet unter dem Feuchtigkeitsverlust zieht sich die Zelle geringfügig wieder zusammen!
      Was die Zelle haben wollte hat sie jetzt und der Leim ist auch befriedigt.
      Aber jetzt kommt der Modellbauer und verlegt SCHNELL mal ein paar Leisten und auch Reihen!
      Das Schrumpfmaß -weil Feuchtigkeitsverlust addiert sich mit jeder Klebung!
      Folglich bilden sich dann SCHNELL mal Risse, weil nicht überall absolut gleichmäßig Leim aufgetragen und abbinden konnte ...
      Der Modellbauer ist stink SAUER :schimpf: und lässt seinen Frust am Hersteller aus- sei es der Kleber, oder auch nur das blöde Holz ... :whistling:

      Okey- dann Laminieren wir den Rumpf! Beugt Rissbildung vor! Stinkt meist das Zeugs und ist auch noch Chemie!
      Falsches zusammenmischen der Komponenten birgt wiederum Risiken ...
      Nicht richtiges aushärten; Unverträglichkeiten mit anderen chemischen Produkten und so weiter und so fort ...

      Weiste was?!
      Ich verwende einen Tiefengrund! Als Beispiel sei "G4" genannt. SUPER ZEUG! Dringt tief ein, killt die Holzstruktur, wenn richtig " gebadet" und der Modellbauer freut sich, weil er die Packungsbeilage schon wieder nicht richtig gelesen hat ....
      Sooon Mist! Meine Farbe hält nicht .... :schimpf: :schimpf: :schimpf:
      Was sind das nur für sch...(eiß)..... Materialen, die mir immer angedreht und empfohlen werden .... :S

      Also icke mach das ja so -nä: Icke nehm ne Holzleiste, benetzte die mit "stink" normalo Propellerleim (wasserfest) und lass die "Beiden dann mal so mindestens 24 Stunden überlegen, ob se heiraten wollen, oder lieber nen Kaktus zwischen die Ehe-Matratze für den Rest des Darseins haben wollen....

      ... und wenn unterschiedliche Werkstoffe Kunststoff / Holz/ Metall / etc. vorliegen, dann muss ich halt auch mal schauen und entsprechenden Kleber koofen. :police:
      Jetzt haste janz jeduldig hier den Quatsch jelesen; kommste damit auch klar?
      Die Moral von der Geschicht: GEDULD
      Gruß Esseckentyrann-Thomas :diablo: - :freunde:

      Neu

      Ich benutze beides, und das auch zusammen. Mit G4 getränkt bildet das Holz eine bessere Grundlage zum Laminieren als nur Holz, das wird sogar im richtigen Bootsbau so empfohlen. Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, das ein laminiertes Rumpf nicht bricht, aber in den tieferen Schichten, da wo kein Harz hingekommen ist, da bricht einfach das Holz. Deswegen sollte man beides benutzen beim Laminieren eines Holzrumpfes, man spart sogar Harz dabei.

      Und ich gebe dir recht, Thomas...
      man sollte tatsächlich schon das richtige Mittel benutzen, aber nicht viele kennen den Unterschied zwischen einem Epoxidharz und einem Polyesterharz, zwischen Acryllacken, Polyurethanlacken, Kunstharzlacken, Alkydharzlacken, matt oder glänzend usw. , usw. , usw. , ....ich könnte die Liste ewig weiter führen.

      Polyesterharze sind im Modellbau nicht zu empfehlen, Epoxidharze sind im Modellbau das Mittel der Wahl. Die kleben besser, sind lackierbar, sind beständig auch unter Wasser, bilden allerdings aber fast immer eine klebrig anfühlende Oberfläche nach dem Aushärten, aber genau deswegen kann man damit weiterarbeiten. Epoxidharze sind deswegen aber auch weitaus schwerer zu schleifen als Polyesterharze.

      Aber bei zwei so unterschiedlichen Werkstoffen wie jetzt Kunststoff und Holz sind die 2 Komponentenkleber auf Basis Epoxidharz das beste. Es gibt keinen anderen Klebstoff, der zeitgleich auf beiden Materialen hält und dazu noch eine harte Oberfläche bildet, die gespachtelt und geschliffen werden kann.

      Und die Rissbildung, die ich ansprach, da meine ich nicht die Rissbildung aufgrund falscher Arbeitsweise. Erst später im Leben zeigt sich, das raus aus dem warmen Auto und ab ins kalte Wasser dem extra harten, weil hoch kratzbeständigen Lack nicht gut tut. Das Holz darunter arbeitet, und je härter der Lack ist, umso schneller gibt es Risse im Lack, es zieht dadurch Feuchtigkeit ins Holz, und dann naht schnell das Ende. Das habe ich schon so oft gesehen, jedesmal tut es weh, wenn ich so etwas sehe. Lieber eine Schicht G4 und ein Gewebe drauf und das Holz ist tot, da bewegt sich dann nichts mehr.

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      :thumbsup: Hallo Dirk und Thomas.

      Das ist ein Seminar für höhere Klassen, ich verstehe nur "Bahnhof umsteigen"! Aber deshalb baue ich auch nur Standmodelle, deren ärgster Feind ist neben Staub eine zu trockene Luft. Ergänzung: Sowie Ehefrauen und Kinder!!
      Aber do heft wie Holsten, up den Werften wer dat freuher flüssich Brot un ken Alkohol. Den heft de Bosse verboten ober nich dat Brot!
      Ansonsten secht de olle Hamborger, um sowat scher ich mich'n Schitt um, dat sailt mi am Achtersen (Mors) vorbi!

      So, un nu Tschüss tosommen.

      Wolfgang, der Olle ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „WolfgangE“ ()

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      So, liebe Bastler- und Leserfreunde, hier zur Sache.

      Habe an denn vorderen Aufbauten weiter gemacht und die besagte 135 durch die 134 ersetzt (Siehe 364). Passt alles bestens.
      Zur zweiten Beplankung: die Bug und die erste Hälfte vom Mittelschiff sind fertig, keine Bilder da nichts wirklich neues zu sehen gibt.

      Gruß Wolfgang ^^
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      Moin Dirk,
      wir- die Berichtsverfolger- dürfen feststellen, da kennt sich Einer aus :thumbsup:
      War MIR natürlich von herein klar ( bitte mit einem etwas ironischen Unterton lesen). als ich Deine/-n ersten Beiträge lesen und auch anschauen durfte.
      Ja- auch Du hast natürlich mehr als Recht mit Deinen Ausführungen im Beitrag 376.
      Aber wie will Mann denn dann immer alles haar klein so auch zu Papier bringen bzw. übermitteln ...?
      Viele Tipps und Tricks gehen schlicht und einfach verloren, oder finden auch keinerlei Beachtung!

      Laminieren ist schon eine feine Sache und kann in einigen Fällen sogar die Zweitbeplankung ersetzen, aber ich glaube es würde hier im GMB der Scharnhorst evtl. etwas weit ausufern, da der Großteil lediglich das Standmodell zusammensetzt.
      Auf jeden Fall werde ich auch "G4" an meinem Modell einsetzen, wie schon bei all den anderen RC- Varianten der Essecke, die schon einige Zeit ( Bismarck/hachette bis heute ca. 523 Betriebsstunden) auf dem nassen Element verbracht haben. :winki:
      Es ist nicht wirklich klar und deutlich aus meinen Ausführungen zu entnehmen, aber wer "sauber" und ordentlich Arbeitet an einem Holzrumpf, die richtigen Farben einsetzt etc. ( wie auch von Dir angemerkt) wird viel Freude mit Seinem Modell haben.
      Nun -gut- ich laminiere meist meine Holzrümpfe nicht, aber meine Vorgehensweise habe ich beschrieben- mit viel Geduld und entsprechendes Anpassen der Holzleisten zueinander.
      Ich kann natürlich NUR von meinen Erfahrungen berichten und versuche natürlich auch für den Einsteiger hier mit "einfachen Mitteln" an das gewünschte Ziel zu gelangen.
      Rissbildung und der Gleichen hat es bei mir bis Dato an den Rümpfen ohne Laminierung noch nicht gegeben, also warum soll ich dann -ich schreibe mal so - Mehraufwand betreiben, der so nicht zwangsläufig not tut.
      So mancher Schiffmodellbauer durfte allerdings schon etliche Erfahrung mit Rissen sammeln. Dann ist das Kind allerdings schon in den Brunnen gefallen, und dann kann ich auch nur noch empfehlen, um noch etwas zu retten: Laminieren lieber Modellbaufreund, denn sonst waren alle Bemühungen vergeblich ....

      Dirk -Du arbeitest sehr akurat und schreibst selbst, dass nicht viel gespachtelt werden muss an Deiner Scharnhorst, Das Rumpfgerüst gerade zusammengesetzt ist ...
      Schau mal ,wie viele Modellbauer in den Foren immer wieder auch das Spachteln als leidiges MUSS in den Bauberichten erwähnen :winki:
      - oder im sozial-net entsprechende Schleiforgien gezeigt werden; hat mit Schleifen in dem fachlichen Sinne aber rein gar nichts zu tun, sondern eher stümperhaftes runterreisen der Holzfasern ...
      -Glaube doch, Du verstehst, was ich meine, denn wir sind nicht sooo weit von einander entfernt.
      Eines haben Deine Ausführungen aber sicherlich schon jetzt bewirkt! Manch ein Modellbauer sucht/ schaut nach, um die unterschiedlichen Harze auch zu verstehen ....
      Weiter so Dirk- freut mich Dein Einsatz hier in der Community.
      Gruß Thomas
      _________________

      Ahoi Wolfgang,
      habe mit dem Modellbauexperten heute gesprochen -mit Blick auf Ausgabe 49; war bereits bekannt und deshalb gibt er uns auch keinen aus ... :winki:
      Aber wir können ja noch daran arbeiten... :D
      Schaut gut aus -"herr gelassnix" Beitrag 378
      Gruß Thomas :diablo:

      Die Ruder..........

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      Hallo Alle

      Bevor das Deck fest mit dem Rumpf verleimt werden kann, müssen die Ruder, bzw. die dafür notwendige Arbeiten erledigt werden.

      Schlachtschiffe dieser Zeit waren nun mal vorne und hinten schmal und in der Mitte dick, mal ganz einfach ausgedrückt. Ich glaube, die Konstrukteure dieser Schiffe haben sich damals vor 70, 80 oder 90 Jahre keine Gedanken darüber gemacht, das mal ein Modellbauer daher kommt und ein Modell baut. :patsch:
      Das rächt sich jetzt, nun haben wir das Problem: wenig Platz, schwer zu warten, Umlenkungen nötig usw.

      Die Scharnhorst hat ja nun eine doppelte Ruderanlage, beide Ruder stehen in einem gewissen Winkel zueinander, ähnlich einem umgedrehten V.
      Mein erster Gedanke war, die Scharnhorst mit nur einem Ruder zu bauen, nach dem Motto: "Keep it simple". Aber würde das nicht bedeuten, über dem Wasser "hui" und im Wasser "pfui"?
      Das nächste Problem bei zwei Rudern ist dieser Winkel, in dem die Ruder zueinander stehen, dieses umgedrehte V.

      Ich habe mich entschlossen, zwei Ruder einzusetzen, aber auf diesen Winkel zu verzichten. Man muss bedenken, das ganze spielt sich ab auf einer Grundfläche von etwa 3 cm * 3 cm.
      Es ist eine Öffnung von außen nötig, die man aber nicht ständig öffnen muss, eigentlich nur bei Reparaturen oder bei Torpedotreffern :roflmao: Beim Aufbau des Rumpfgerippe habe ich in weiser Voraussicht den Kiel an der Stelle, wo später die Ruder hinkommen, mit Abfallmaterial vom Entkernen des Kiels an dieser Stelle vor dem Beplanken verstärkt. Der Kiel ist an dieser Stelle dreimal so dick wie normal. Die Stelle, wo die Ruder jetzt hinkommen, die habe ich geschätzt nach Ansicht der Bilder auf der Hachette Seite. Warten, bis das man genau zeigt, wo diese Ruder hinkommen, das funktioniert nun mal nicht, weil das Deck ja drauf muss. Es geht halt nicht anders.


      Bild 1 ist die Ansicht von oben auf die Ruderkoker. Die Ruderkoker sind eigentlich Stevenrohre, Durchmesser außen 6 mm, oben und unten Lager für eine 3 mm Welle. Ich habe je Koker ein Lager entfernt, die Koker auf die richtige Länge gekürzt, die Lager wieder eingepresst und mit Sekundenkleber die Ruderkoker in den Rumpf eingeklebt. Sekundenkleber deswegen, weil die Löcher im Rumpf so genau gebohrt sind, das nur Sekundenkleber dort in die Fügestellen kriecht. Spätestens nach der Hohlraumkonservierung und dem Laminieren ist das für immer dicht.

      Bild 2 zeigen die Ruderkoker von unten.

      Bild 3 zeigen die Wellen mit aufgepressten Kettenrädern mit Kette für die spätere Anlenkung

      Bild 4 zeigt den Bereich bei aufgesetztem Deck durch die Wartungsöffnung. Wie diese Öffnung später verstecke, weis ich noch nicht, wir werden sehen.

      Noch ein paar Worte zum Motor und der Welle, die in Beitrag 365 von mir gezeigt worden. Bei dem Motor handelt es sich um einen Bürstenmotor, eigentlich ein RS 380, der in einem Bereich von 3,6 V bis 7,2 V arbeitet. Dieser Motor hat ein zweistufiges Getriebe 5:1, zweistufig deswegen, damit Motorwelle und Getriebeausgangswelle fluchten. Somit kann der Motor sehr tief im Rumpf verbaut werden, weil auch das Stevenrohr sehr tief verbaut ist.
      Das Stevenrohr ist zweifach kugelgelagert, Aussendurchmesser 8 mm für 3 mm Wellen, die Wellenhose musste in vier Teile zersägt werden, angepasst werden und dann wieder verklebt werden. Klebstoff war ein Epoxidkleber, die gesamte Wellenhose ist damit gefüllt. Wenn dieses Modell irgendwann zerfallen sollte, diese Wellenhose überlebt.


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