Scharnhorst (GMB) Baubericht

    Es gibt 697 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Capa.

      zu Beitrag 680 v. Wolfgang E

      :gutenmorgen: Moin,
      ich habe den Beitrag von Wolfgang so verstanden, dass er sich zum Thema RC-Variante etwas zurückhalten möchte, Nicht aber zum GMB-Scharnhorst-Standmodell allgemein!
      Wir müssen und sollten hier entsprechend unterscheiden.
      Während der RC- Modellzusammenbauer hier ein paar Aufgabenstellungen hat, die das nasse Element betreffen, kann sich doch der standmodell-Bauer gemütlich zurück lehnen und staunen, auf was alles geachtet werden darf ... :winki:
      Gruß Thomas :freunde:

      Löten oder kleben ?

      Hallo Alle

      Zuerst: ich bin erleichtert, das Wolfgang sich nicht ganz zurückzieht, sondern einfach nur kürzer tritt.



      Jetzt zu den Schlingerkielen.

      Ich habe ja diese Teile für die Schlingerkiele doppelt, extra besorgt, damit ich aus 4 Schlingerkielen 2 Schlingerkiele machen kann. Die Teile der Schlingerkiele ohne die Stege lasse ich also weg und benutze stattdessen die Teile mit Stegen. Denn dadurch habe ich jetzt die doppelte Anzahl Stege, die ich umbiegen kann. Ob das notwendig ist oder nicht, weiß ich nicht, ich persönlich erwarte mehr Festigkeit der Verbindung Schlingerkiele <-> Rumpf.

      Ich habe also alle Teile gesäubert und nach Bauanleitung mit Sekundenkleber zusammen geklebt. Jetzt hatte ich 4 fertige Schlingerkiele, aber 4 unterschiedliche Radien. :patsch:

      Nur eines der Teile passte perfekt, das konnte ich testen durch Anhalten an den Rumpf. Also dieses eine Teil behalten und die anderen wieder getrennt.
      Aus dem einen kompletten Teil diese Form gemacht:

      20181103_125128.jpg

      Und dann die 3 anderen Schlingerkiele in diese Form aus Nägeln eingelegt und verklebt. Aber bitte die Folie nicht vergessen bein Kleben :D
      Hinterher hat man 4 gleiche Schlingerkiele, hier ist der dritte Kiel in Arbeit

      20181103_125422.jpg


      Diese Stellen, wo die Verbindung der Teile untereinander stattfindet, die darf und soll ja nicht zu dick werden. Deswegen muss ein wenig gepresst werden. Aber presst man diese Stellen, kommt der Klebstoff wieder heraus, dadurch sind diese Verklebungen nicht belastbar. Eine Verklebung der Teile untereinander am Rumpf ist deswegen meiner Meinung nach nicht möglich.
      Im übrigen ist eine Verklebung für den Standmodellbauer eine Möglichkeit, die bessere Möglichkeit ist ein Verlöten. Allerdings sind diese Schlingerkiele verklebt wirklich sehr empfindlich.

      Ich als Erbauer eines R/C Modells werde die Teile alle wieder trennen und eingelegt in die Form verlöten. Das hält dann richtig.
      Moin Dirk,
      schön, dass die Schlingerkiele bei Dir auch passen! :thumbsup: Freut mich!
      So hat Mann eine Aufgabenstellung erfolgreich gelöst. Auch der Vergleich Kleben zum Löten gefällt mir mit einer kleinen Einschränkung:

      Capa schrieb:

      Aber presst man diese Stellen, kommt der Klebstoff wieder heraus, dadurch sind diese Verklebungen nicht belastbar. Eine Verklebung der Teile untereinander am Rumpf ist deswegen meiner Meinung nach nicht möglich.


      Es bildet sich immer ein sehr kleiner, feiner Klebstofffilm in den Fügebereichen der Überlappung der Bauteile auf Grund der Rautiefe der Oberfläche des Werkstoffes!
      Anschleifen, entfernen der Oxidschicht mit selbst einem Schleifkorn von 1000/mm² wird nie dazu führen, dass aller Klebestoff restlos aus der Fügeverbindung herausgepresst wird.
      Auf Grund der Flächenpressung erfolgt sogar eine größere Kraftschlüssigkeit in der Fügeverbindung!
      Für das Standmodell ist der Klebevorgang hier mit Sekundenkleber- FLÜSSIG sogar besonders optimal! Bereits nach ca. 10 Minuten der Aushärtezeit ist die Klebung in diesem Verwendungszweck zu hundert Prozent belastbar.
      Da aber später am Rumpf faktisch keinerlei Scherkräfte mehr auftreten werden - / bleibt der Kiel im Klebebereich stabil, so Dieser formkonform am Rumpf anliegt.
      Dein Vorgehen beim Ausrichten der Bauteile mit der "Nagelkonstruktion" ist dann wieder NACHAHMENSWERT, will Mann auf einfache Art und Weise zwei absolut gleiche Ensemble herstellen. :thumbup:
      Daraus folgt: Löten der Bauteile ist definitiv nur für die RC- Variante von Vorteil - weil hier Kontakt mit Wasser ( Temperaturgefälle ) eine Rolle spielen könnte!
      Für das Standmodell ist das Kleben der Fügebereiche absolut ausreichend. Diese Ausführungen von meiner Seite, nur zur allg. Beruhigung für evtl. Einsteiger im Modell -zusammen -bau. :winki:
      Gruß Thomas
      _____
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      --- wie ich heute erfahren durfte, plant unser Mitglied "Chicho" ein interessantes Modell hier in Form eines "Stammtisches" vorzustellen .... Bleibt tuned :thumbup: ---

      Wieviel Watt braucht man, wieviel Watt ist zuviel?

      Hallo

      Heute habe ich die Schlingerdinger komplett verlötet, die sind also jetzt zweilagig mit der doppelten Anzahl Stege zum biegen. Und die sind wirklich massiv verlötet, nicht nur so ein wenig am Rand. Warum jetzt schon zweilagig mit der doppelten Anzahl Stege zum biegen steht in Beitrag 683.

      Den Weg dahin beschreibe ich jetzt mal, aber das ist mein Weg. Es heißt ja nicht, das bei anderen genauso ist.

      Das Löten ist nicht einfach, zu dünn ist das Blech, zu schnell wird es wieder kalt, man kommt allenfalls dazu, die Bleche punktuell zu verlöten. Hochkant löten führt dazu, das die Lötverbindungen zwischen den einzelnen Teile wieder aufgeht und alles auseinander fällt, in der Form löten hat man wieder das Problem mit dem schneller Erkalten der Bleche wegen der geringen Materialstärke und das Lötzinn kriecht nur minimal in die Spalten. Ein gleichmäßiges Löten sieht anders aus.
      Der nächste Versuch war das komplette Überziehen der Schlingerdinger mit Lötzinn und danach das Verlöten dieser Schichten untereinander. Auch das sah sehr bescheiden aus, wie gesagt, punktuell das Lötzinn flüssig, aber sofort wieder fest, wenn keine Energie zugeführt wird. Ausprobiert habe ich Lötkolben von 15 Watt bis 80 Watt, und auch Elektroniklot mit niedrigem Schmelzpunkt klappte nicht.

      Was ich jetzt zeige, ist nichts für Anfänger, und manch einer fängt gleich an zu schreien :ahahaha:


      Schlingerkiel mit einer Schicht Lötzinn.
      20181104_140248.jpg

      80 Watt Lötkolben klappte also nicht, dann nehme man eben 1200 Watt.
      20181104_140820.jpg

      Man kommt sich vor wie ein Schmied
      20181104_140954.jpg

      Wenn alles flüssig ist, schön andrücken, bis die Stelle fest ist.
      20181104_141036.jpg



      So sehen meine Schlingerkiele jetzt aus, komplett und durchgängig verlötet
      Dateien
      Hallo Modellzusammenklatscher

      Mal ein Einwand meinerseits zum flächigen Löten von Bundmetall ;) es sollte Lötwasser verwendet werden
      Mit Elektronik Lot wird das nur ein Fall für die Tonne.
      Das Lötwasser verhindert das sich eine Oxid-schicht zwischen den Blechen bildet,und beim erwärmen durch
      Kapillarwirkung das Lot dazwischen gelangt.

      Hier mal nachschauen stannol.de/
      bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=L%C3%B6tverbindungen

      Gruß Carsten
      Die Schlingerkiele sind fertig und die Decksbeläge sind bis auf den Feinschliff angepasst. Sieht bis jetz ganz gut aus.
      Wenn die nächste Lieferung kommt kann mit den eventuell nötigen Anpassungen begonnen werden.

      Ich habe die Schlingerkiele rundherum gelötet.
      Eine 30 Jahre alte Weller Lötstation mit einem 50 Watt Lötkolben und einer 3,2 mm breiten 370 Grad Lötspitze hat prima funktioniert.
      Verwendet wurde bleihaltiges 0,7mm Lot mit HF-32 Flussmittel.
      Zuerst habe ich die beiden äusseren Teile des Schlingerkiels gelötet, danach in den Rumpf gesteckt und das Mittelteil an den Stosskanten verlötet.
      Zum löten habe ich die Teile mit Folback-Klammern fixiert wie in der Bauanleitung abgebildet.
      Im Bau - Hachette Abo HMS Hood 1:200, Hachette Abo Scharnhorst 1:200

      Schlingerkiele konsequent nur für R/C

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      Hallo

      Nachdem diese Schlingerkiele endlich verlötet waren ( Beitrag 687 diese Seite ), bohrte ich die Löcher und dann kam die Kontrolle, ob alles passt. Ich war zufrieden, die Schlingerkiele hielten gut, nichts wackelte. Die Stege schauten im Rumpf etwa 1 mm heraus, gerade genug zum umbiegen. Allerdings konnte ich nicht alle Stege sehen, aber ertasten.
      Allerdings, nachdem ich diese Konstruktion nun zum ersten Mal live gesehen habe, kamen mir Zweifel. Zwar konnten diese Schlingerkiele aktuell so montiert werden und auch dicht verklebt werden, aber auf Dauer gesehen hatte ich Zweifel, ob das wirklich haltbar ist. Was passiert, wenn da mal etwas gegen kommt, wenn man da mit dem Rumpf irgendwo anstößt ?
      Hält das auf Dauer den Betrieb als Funktionsmodell im Wasser aus ? Und was passiert, wenn das nicht hält ?

      Als Standmodell hätte ich keinen Zweifel, diese Schlingerkiele halten da beinahe ewig, denn da kommt ja normalerweise nichts ran.
      Aber meine Scharnhorst wird kein Standmodell, dieses Modell kommt ins Wasser, und da sind meine Ansprüche höher.

      Ich habe mich entschlossen, da etwas zu machen. Das was ich jetzt zeige, funktioniert nur, wenn beim Entkernen des Rumpfes ( Beitrag 365 auf Seite 19 ) genug Material an den Spanten stehen gelassen worden ist. Wenn das jemand nachmacht, sägt auf keinen Fall die Spanten durch. Und diese Modifikation ist nur notwendig bei R/C, nicht bei einem Standmodell.


      Bild 1, die alten Schlingerkiele und die neuen Teile. Die neuen Kiele bestehen aus 1,5 mm Alu, eine Seite in Form der originalen Kiele gebracht. Die andere Seite ist einfach nur gerade. Die Kiele sind geschliffen und entgratet.

      kiele.jpg


      Bild 2, der Rumpf mit den originalen Kielen und den neuen Teilen

      kiele rumpf.jpg

      Man sieht einen Schlitz im Rumpf. Dieser Schlitz ist gesägt worden mit einem sogenannten Multifunktionswerkzeug, also so ein Teil mit der oszillierenden Werkzeugaufnahme. Benutzt worden sind Sägeblätter mit einer Dicke von 1,4 mm, passend eben zum Alublech. Es wurde bis in die Spanten gesägt, am Anfang und am Ende des Sclitzes nicht so tief, in der Mitte aber schon 1,5 cm. Dieser Schlitz verläuft genau den originalen Schlingerkielen, wenn diese montiert werden. Beitrag 670 auf Seite 34 zeigt genau, das dieser Verlauf in einem gewissen Blickwinkel zum Rumpf als gerade Linie erscheint, genau in diesem Winkel muss dieser Schlitz in den Rumpf gesägt werden.


      Die nächsten 5 Bilder zeigen den Rumpf von innen

      innen 1.jpg
      innen 2.jpg
      innen 3.jpg
      innen 4.jpg
      innen 5.jpg

      Die Schlingerkiele können mit der Hand in den Rumpf eingeschoben werden und auch so wieder entfernt werden. Ich sage mal dazu, das die Kiele saugend in die Schlitze passen. Allerdings sind diese Schlitze natürlich noch mit der Hand angepasst worden, solange bis das so passt.


      Die nächsten Bilder zeigen den Rumpf mit den eingesteckten neuen Kielen.

      fertig 1.jpg
      fertig 2.jpg


      Die Kiele werden mit 2-Komponentenkleber eingeklebt. Dadurch, das die neuen Kiele bis in die Spanten reichen und nicht mehr nur stumpf verklebt werden, halten diese Kiele nun weitaus besser.

      Ausgabe 53 + 54 mit Sonderbericht ( Teil 2 ), die Essecke brichtet ...

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      Hallo Scharnhorst- Monteure,
      auf Seite 22 mit Beitrag 421 fing die Geschichte an!
      Die Essecke hatte da zwei Sperrholz- Bauteile, welche nicht nach SfSB passen wollten, sondern lieber einen Millimeter höher zu den MDF- Deckplatten standen ( hintere Aufbauten).
      Diese beiden Bauteile wurden zu der Zeit noch nicht mit der Struktur der hinteren Aufbauten geklebt. Das war aus heutiger Sicht ( Essecken betreffend) auch definitiv keine Fehlentscheidung!

      Wie bereits angemerkt, wollten wir uns um die Ausrüstungsgegenstände kümmern, wenn die Deck-Furniere bereit gestellt und entsprechend ausgerichtet werden können.
      Ja- es passt soweit alles zusammen! Die Furniere sind mit den Aufbauten passgenau, aber der Verlauf der Aufbauten - speziell die hintere Aufbauten-Struktur - befand sich nicht im formkonformen Verlauf zur Deck- Oberfläche! Hier hatten wir genau diesen einen Millimeter Höhenversatz im mittleren Bereich der hinteren Aufbauten!
      WIR - die Essecke - HABEN GEPFUSCHT!

      Alles "Banane" - Freunde. :winki: Nichts ist wirklich flach und immer so, wie es sich der Essentyrann mal vorgestellt hatte! Auch das Deck verläuft im leichten Bogen.
      So wurde der Lötkolben hervorgeholt und die seitlichen Verkleidungsbauteile ( Messing-Ätz-Teile) von der MDF- Grundstruktur - durch Wärmeeinwirkung am Metall - gelöst.
      Das hintere Aufbauten-Ensemble wurde auf das mit dem Aufdruck-Furnier versehene Deck aufgesetzt und dann konnten die Verkleidungs-Ätz-Bauteile neu ausgerichtet ( in der Höhe) neu verklebt werden.
      Bildanhänge 1 bis 3 - "Ausgabe 53_54 01 bis ... 03"
      Dann durften wir noch feststellen, dass wir nicht NUR GEPFUSCHT, sondern auch noch GESCHLAMMT haben!
      Bauteile 170 und 171 hatten wir seiner Zeit gar nicht verarbeitet ..... :whistling: ( siehe Beitrag 420/ 421) :blush2:
      Bildanhänge 4 + 5 - "Ausgabe 53_54 04 + ... 05": ... aber jetzt ist alles wieder im Lot ... :D
      --------
      :crygirl: + :musik: ... bleibt abzuwarten, ob Dir - :diablo: bei Ausgabe 140 nicht noch was unter die Augen kommt.... :?: :!: ---- :whistling:
      :diablo: SCHWEIGT!!!
      Grüße aus der "Essecke" - :freunde:
      ________________________
      Ein entsprechendes EDIT wurde eingefügt- Moderation
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      Aufbautenstrukturen- Ausgabe 49 ( 46); die Essecke berichtet ...

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      :musik: Moin und Ahoi- Modellbauer,
      :crygirl: ... und ein fröhliches GUTEN MORGEN- meiner Seits,
      ... nachdem die hintere Aufbauten-Struktur neu ausgerichtet war, konnten wir uns schlussendlich um die "Anbringsel" - Türen-Schotten und Lüfter/Gehäuse an der vorderen Aufbauten-Struktur kümmern.
      Bildanhang 1- "Ausgabe 49 22": damit kann Mann/Frau leben, finden wir. Die Anbauteile verbrachten ihr Dasein die letzten Monate in einer Schachtel und warteten auf den Einsatz.
      Mit Hilfe der Deck-Furniere fiel das ausrichten auch denkbar einfach aus.
      Das Lüfter-Häuschen sitzt aber nicht direkt auf der erhabenen Klebefläche, sondern mit seinen Innenkanten an den Außenkanten des Verkleidungsbleches.
      Hierfür durften wir die seitlichen Fügeflächen etwas fasen.
      Wir zeigen das mal mit den Bauteilen von Ausgabe 46/ Bild 06! ... und den folgenden Bildanhängen "Ausgabe 49 23 bis ...23c"
      Geklebt wurde hier mit "Alleskleber"!
      Und wie unschwer zu erkennen, WIR :crygirl: + :musik: DÜRFEN WIEDER DIE VERPUTZARBEITEN MACHEN .... :schimpf:
      :diablo: LEHRJAHRE sind KEINE HERRENJAHRE- merkt Euch das.... :!:
      Grüße Eure Esseckenhelferlein :crygirl: + :musik:->->
      "" der "ALTE " :diablo: war dabei- ist ja auch nicht schwer zu übersehen- :freunde: """ :musik:- :whistling:
      :crygirl: ... ich hau mich aufs Ohr :!:
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      Das Heck-Ensemble ...; die Essecke berichtet...

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      Guten Abend Freunde und Leser,
      so manches mal ertappe ich mich dabei, den GMB zur Scharnhorst mal wieder fast bis zum Anfang zurück zu verfolgen! So auch gerade eben erst wieder, weil ich eine passende Überschrift zum heutigen Thema als Fortsetzung suchte.
      Natürlich wurde ich nicht wirklich fündig, aber auf der Seite zum 27.Nov. 17 mit Beitrag 114 war das Diagonallesen beendet!
      Leute - es ist fast ein Jahr vergangen und zum November 2018 nahm ich mir (heute) das Heck- Bauteil vor.

      Die Deck-Furniere sind fast vollzählig geliefert, die Aufbauten -Strukturen passen, also kann hier etwas bewerkstelligt werden- sagte ich zu mir: "Mann muss auch mal mit einem vernünftigen Menschen reden" ....

      Bevor nun das Kunststoff- Ensemble am beplankten Rumpfgebilde endgültig befestigt wird, wollte ich noch eine vernünftige Ankerketten- Führung für die entsprechende Kette haben.
      Außerdem - soll die Kettenführung für die RC- Variante keine Möglichkeit bekommen hier unnötig Wasser aufzunehmen!
      Außerdem - soll der erste Deckabschnitt mit Furnier auch die Möglichkeit bieten, hier an die später zu verarbeitende Ruderanlage und das Steuergestänge zum Servo für die Ruder heran zu kommen- Mann weiß ja nie ...
      Bildanhang 1- "Ankerklüse_Heck 01": Das Deckfurnier wurde im Nahtbereich / Übergang zum Heck- Kunststoff-Bauteil, ausgehend von der Furnierunterseite, getrennt.
      Der Trennschnitt erfolgte deshalb von der Unterseite des Furnieres, weil dann die Oberseite der bedruckten Fläche scharfkantig und nicht durch die Klingenform beim trennen an den Trennkanten gestaucht wird!
      Ferner ist erkennbar, dass das kleine Bauteil, welches seiner Zeit etwas später geliefert wurde ( Kettenführung), hier bereits im KU- Bauteil eingesetzt wurde!

      Bildanhang 2 + 3 - "Ankerklüse_Heck 02 + ... 03": als Ankerketten-Führung und Abdichtung zum weiteren Hohlraum des Heckbauteiles wurde ein kurzes Stück Poly- Rohr von D = 4.5 mm verwendet- nicht Inder SFSB und dem Lieferumfang der Sammelserie enthalten - , am Ankerklüsen- Kettenauslauf von der Innenseite mit einem Segmentradius von ca. 6 mm versehen und angesetzt. Hierfür musste natürlich die Durchdringungsöffnung zum Deck hin entsprechend des Rohrdurchmessers erweitert werden, denn das Rohr-Ende sollte von der Deckoberseite zur Ankerklüse eingeschoben werden.

      Bildanhang 4 + 5 - "Ankerklüse_Heck 04 + ... 04a": Das Poly-Rohr-Ende wird mit D= 3 mm aufgebohrt und anschließend die Übergänge leicht verschliffen. Hierfür verwendete ich Glasschleifer/ Gravierwerkzeug, welche es fast jedes Jahr im "günstigen" Lebensmittel- Handel aus dem Werkzeugsortiment zu kaufen gibt... :winki:
      Bildanhang 6 bis 10 - "Ankerklüse_Heck 05 bis ... 07a": Das vorläufige Ergebnis der Bemühungen.
      Das Heck-Ensemble, wie die Deckfurniere sind weiterhin noch nicht fixiert!

      Meine "Helferlein" :crygirl: + :musik: kümmerten sich um die Bestückung der mittleren Aufbauten- Struktur mit Schotten und Lüftern. Auf Bilder haben wir aber dieses mal verzichtet, denn das Ergebnis dürfte sich nicht von Denen der aktiven GMB- Mitglieder/Berichterstatter unterscheiden -alles PASST AUSGEZEICHNET... :thumbsup:

      Wie ich auch zur Kenntnis nehmen durfte: Unser Community- Mitglied und Freund "PickPott" hat doch schon wieder ein neues Modell an Land gezogen! Schaut Euch mal um hier in der Community- Freunde und geehrte Besucher/Leserschaft ....
      Gruß Thomas :diablo:
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      Guten Abend werte Modellbaugemeinde.

      Hier bin ich nun endlich auch mal wieder. Habe über 3 Wochen keinen Handschlag in der Modellbauwerft getan, aber das ist jetzt vorbei.

      Habe die zweite Beplankung vollendet und die vorhandenen Decks zugeschnitten und angeheftet.
      Hier das Ergebnis:

      Gruß Wolfgang
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      Hurra, Hurra

      der Wolfgang ist wieder da :love:

      Schön gemacht Wolfgang, das sieht doch alles richtig gut aus. Und von wegen deine Ätzis sehe so aus wie meine. Deine Reling ist gerader wie meine, ich muss da noch etwas nachbiegen bei mir.

      Das bei Thomas mit der Ankerkette sieht gut aus, das will ich auch. Muss mal sehen, ob das noch geht. Bei mir ist das ja schon alles verklebt.


      Und sauberes Arbeiten ist nicht immer gut. Bei meinen Schlingerkielen habe ich die Schlitze zu genau gemacht, alles was ich an 2K-Kleber außen in den Schlitz reingeschmiert habe, kam innen wieder mit den Kielen raus. Und wenn ich den Kleber auf die Kiele geschmiert habe, gingen zwar die Kiele in den Rumpf, aber der Kleber blieb draußen. Die Spaltmaße sind einfach zu klein, weil zu genau. Jetzt muss ich deswegen alles mit dünnem Epoxidharz erst von außen und dann von innen fluten, sozusagen mit Epoxidharz vergießen. Pro Fuge 24 Stunden Härtezeit, und 8 Fugen sind das. Aber dafür halten die dann auch und sind dicht.
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