Scharnhorst (GMB) Baubericht

    Es gibt 887 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ThomasB.

      Nur Info- RC-Variante; die Essecke berichtet...

      Ahoi "Sehmänner",

      vergessen habe ich Euch nicht; in Bezug auf die Maßangaben für die Ausrichtung der Wellenrohre! Leider waren die vergangenen Tage recht hektisch und so hatte ich nicht wirklich große Ambitionen ....

      daher stand heute der erste Einbau des Mittel-Antrieb- Motors auf dem Zettel!
      Für den einfachen Zusammenbau verwende ich Komponenten von Graupner mit einem Getriebe (2:1 Übersetzung) und dazugehörigem Getriebekasten mit Wellenrohr- und Motoraufnahme.
      Entsprechendes Bildmaterial wird noch folgen, denn ich muss noch die beiden äußeren Antriebe vorbereiten. Wenn dann alles passt, gebe ich auch hier wieder entsprechend Laut.

      Eigentlich wollte ich mal so schnell zwischen Tür und Angel den Servo für die Ruderansteuerung in Position bringen, stellte dann aber fest, dass ich jede Menge Motoren, Getriebe und Sonstiges für auch zukünftige Schiffsmodelle hier liegen habe, aber NICHT einen Einzigen Servo! :schimpf:
      Ich werde Alt!
      Gruß Thomas -und kommt gut in die neue Woche- :freunde:

      "Ausgabe 82" - die Steuerruder - RC-Variante ( Teil 2); die Essecke berichtet ....

      :crygirl: Hallo Leute,
      schiet Wetter, wie wir hier im Norden zu sagen pflegen; also ran an den Esseckentisch!
      Mein alternder Herr und Esseckentyrann ( verlassen von "Geselle") beauftragte mich mit der Aufgabe zusätzliche größere Ruderblätter zu fertigen, damit er in ruhe seine äußeren Antriebe am Modell ausrichten konnte. Dazu in einem weiteren Bericht mehr.

      Also - der :diablo: schmeißt ja nix wech und daher fand ich in einer Schublade noch ein paar gelaserte Sperrholzruder von einem Vorgängermodell, welche auch mal auf diesem Tisch zusammengezimmert wurde.
      Weiterhin in dieser Schublade waren Bauteile von Graupner zu finden, welche sich ausgezeichnet für die Ruderwelle eigneten.
      Zwei Stück Messingrohr von Durchmesser 4 mm mit Kerndurchlass von Durchmesser 3 mm.
      Sowie zwei Messing-Rundmaterialen mit passendem Durchmesser von 3 mm für die Ruderwellen- auch genügend abgelängt! SUPER- dachte, die Geschichte wird einfach .... :tanz:
      Die vorgefertigten Ruderblätter- Bauteile kurz übereinander gestapelt, das Rund in den vorgefertigten Schlitz gesteckt, geklebt, etwas geschliffen -FERTIG :zocken: :walklike:
      PUSTEKUCHEN! War ja wohl´n Satz mit "X" :!:
      "Verdrehschutz!" warf mir mein Vater kurz und knapp ohne weitere Erklärung von der gegenüberliegenden Tischseite an den Kopf! AUA das tut doch weh! ... und was ???? ...will er von mir????
      " Wenn Du das Messing-Rund einfach nur so in den vorbereiteten Schlitz von den Ruderbauteilen einsteckst, dann kann sich die Welle bei Beanspruchung verdrehen- in der Aufnahme!" - ich kürz das mal mit dem hier ab, wer was so sagte - :diablo:
      :crygirl: -och nööö nä?!
      :diablo: "Zwei gegenüberliegende, abgeflachte Flächen hätte ich gerne auf der Tiefe der Einschubschlitze an den Sperrholzbauteilen!"
      :crygirl: MUU-AAA .... siehe Bildanhang 1 + 2 - "große Ruderblätter 01 + .... 01a": ... also schnappte ich mir eine Feile und hub Späne wech, bis die Welle mit den abgeflachten gegenüberliegenden Flächen passgenau in die Schlitzvertiefung der Ruderbauteile passte! PUH -GESCHAFFT! :thumbsup: -(Ich lobe mich hier mal selbst, denn ich liebe "Gestank" :winki:

      Bereit lagen dann drei Sperrholzruderplätchen mit Schlitz, welche passgenau übereinander geklebt gehörten.
      Das "Rund" wurde eingeschoben und verklebt!
      Dann folgten noch auf jeder Seite des zu erstellenden Ruders noch je ein Vorgefertigtes Sperrholz mit ohne Schlitz!- draufgebabbt! "FEEERtisch!" -rief ich auf die gegenüberliegende Tischwaterkante!
      :diablo: Okey- kannst "daddeln gehen, aber in einer Stunde biste wieder hier unten und dann wird das Ruder in Form gebracht!
      :crygirl: "AY-Sir!" ... und wech :tanz:
      Drei Stunden später ....
      Bildanhang 3 bis 5- "große Ruderblätter 02, ... 03, und 03a
      :crygirl: ... na Ich bin mal gespannt.
      Gruß Eure "Gesellin" ( ich liebe "Mamahotel" )
      __________________
      :diablo: ICH war dabei ... (Thomas)
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      Ausgabe 81 - die äußeren Wellenantriebe RC-Variante ( Teil 5 ); die Essecke berichtet ....

      Fortsetzung von Seite 43 mit Beitrag 843.

      Ahoi - mal wieder,
      gestern wurden die Positionen für die Getriebe der äußeren Wellenantriebe festgelegt.
      Da die Wellenrohre noch nicht fest eingebaut sind, ist äußerst genaues und geduldiges ausrichten die Grundvoraussetzung für einen fast reibungslosen Bewegungsablauf der Wellen nötig!
      Also wurden nach jedem Schritt der Position näher zu kommen, immer wieder eine Welle in das Wellenrohr eingeschoben und mittels hochkantiges positionieren des Rumpfes auf das Heck, der "freie Fall" der Welle überprüft( -rutscht die Welle ohne Wiederstand aus dem Wellenrohr heraus)!
      Dabei wurden zwei Einbauvarianten getestet.
      1: Getriebeeinheit stehend -
      2: Getriebeeinheit liegend -
      Die fünf Bildanhänge sollen verdeutlichen helfen, wie ich zu meiner bevorzugten Einbauweise gelangt bin.

      Ergebnis: Die Getriebeeinheiten werden liegend eingebaut, da somit die Motoren tiefer im Rumpf und somit mit der Wasserlinie fast abschließen und der Schwerpunkt entsprechend wirken kann. Dieses gilt NUR für die beiden äußeren Propeller-Antriebe! Der mittlere Antrieb muss stehend verwendet werden, da sich sonst die Baugruppen gegenseitig behindern und ein Service-Ausbau nach einer evtl. Havarie nur schwer umsetzbar wäre!

      - Wir wollen doch nicht, wie bei unseren PKW´s, ständig alles ausbauen müssen, nur weil eine Lampe durchgebrannt ist, oder die Kriegsgegnerin fragen, weil ihre "Patscherchin" kleiner sind als die Unseren :whistling: )
      Gruß Thomas :diablo:
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      Ausgabe 81 - die äußeren Wellenantriebe RC-Variante ( Teil 5.1 ); die Essecke berichtet ....

      ...dann ging es mit den Halterungen für die Getriebekästen weiter.
      Siehe bitte die in Reihenfolge angehängten Bildanhänge.
      Zu Bildanhang "Getriebegehäuse_Halterung 01"ist noch folgendes zu ergänzen!
      Da das Trägergehäuse für den Motor hier liegend eingesetzt wird, kann die Befestigung an der tiefen Kimmung -innen nur durch eine EINSCHUBKLEMMUNG vorgenommen werden.
      Alle hier gezeigten Bauteile/Baugruppen sind weiterhin einzeln montier bar.

      Diese hier gezeigte Antriebsvariante ist nicht gerade die Laufruhigste, aber zumindest der Mittelantrieb sollte für einen Einsteiger im RC- Schiffmodellbau leicht nachvollziehbar sein, weil die Komponenten alle als fertige Zukaufbauteile verfügbar sind.
      Gruß Thomas
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      Ui, dreimal Speed 400. Das wird eine getunte Scharnhorst. Ich hoffe mal, das du damit nicht aus einem Verdränger einen Gleiter machst.

      Bei dieser Konstellation der Motoren, hast du mal überlegt, die Getriebe weg zu lassen? Es wäre ruhiger, du hättest mehr Platz, die Montage insgesamt wäre stabiler und die Motoren wären alle drei tiefer im Rumpf.

      Aber was solls, du machst das schon.
      Ahoi Dirk,
      die Getriebe- Übersetzung beträgt 1 : 2. Das geht dann schon in Ordnung; so kann ich die Geschwindigkeit gut im mittleren Bereich steuern, ohne daraus ein Rennboot zu machen.
      Mit den hier gezeigten Einbauvarianten möchte ich lediglich zeigen, dass es einen einfachen Einbau von zugekauften Komponenten gibt.
      Bei der AMATI/Bismarck habe ich auch diese Bauteile verwendet- Zahnräder Modul=2; Motoren = die "400derter"
      Allerdings habe ich bei dem Modell die Getriebeeinheit zu einem "Leiseläufer" umgebaut! Irgendwo hier im GMB hatte ich mal ein entsprechendes Bild eingestellt.
      Die drei Motoren wurden alle einzeln auf eine Motorhalteplatte geschraubt und sind über vertikal und horizontal angebrachte Verstell-Schrauben genauestens ausrichtbar.
      Die so verstellbaren Motorplatten sind an einer quer über die Rumpfbreite eingesetzte Grundplatte für die Zahntriebe montiert.
      Diese Getriebe-Motor-Grundplatte wiederum ist schwimmend an den äußeren Spanten-Verstärkungen ebenfalls vierfach justierbar und schwingend gelagert, montiert.
      Alle Antriebswellen und Zahnradtriebe wurden Kugel - und Axial-gelagert.
      So werden faktisch keinerlei Geräusche durch die Zahnradtriebe an den Rumpfkörper weitergeleitet.

      Bei dem BS-Modell musste ich dann aber noch Kardan-Gelenkwellen einsetzen, um für die äußeren Antriebswellen einen Höhenunterschied von ca. 5 Grad auszugleichen.
      Im Endeffekt habe ich aber mit dieser Konstruktion einen absoluten leisen Antrieb, der eigentlich nur durch Zahnriemen einfacher zu bewerkstelligen gewesen wäre, scheiterte aber an Platzproblemen.
      Diese jetzt beschriebene Variante möchte ich aber hier nicht auch noch beschreiben müssen, denn wirklich vom Aufwand etwas komplizierter ...
      Gruß Thomas
      EDIT: Bilder findest Du auf Seite 14; Beitrag 272 im Anhang -hier im GMB
      nun-Dirk, was spricht gegen eine Getriebegehäuse-Klemmung unterseitig, wenn am oberen Sockel eine Schraubverbindung vorhanden ist?
      da klappert auch nichts ... :saint:
      Da die hier gezeigte RC-Variante am Scharnhorst-Modell die "liegende Getriebe -einbauvariante zeigt, befinden sich Motor und das eingesetzte Wellenrohr bereits auf einer Konstruktions-Mittellinie! Tiefer komme ich mit den Motoren nur noch mittels Einsatz von Zahnriemen, oder entsprechende Kardan-Kupplungen...
      -des Weiteren darfst du bitte nicht vergessen, dass bei mir der komplette Deckbereich ab Kunststoff-Heck bis zum zweiten DeckBelag Richtung Bug abhebbar gestaltet ist. Somit habe ich sehr viel Eingriffsmöglichkeit.
      Klar wird auch eine schwimmend gelagerte Motorplatte samt Getriebeeinheit im Scharnhorst-Modell platz finden ! Nur etwas komplizierter noch als mit dem BS-Modell gezeigt- aber es geht lieber Freund .
      Gruß Thomas
      Hallo an alle fleißige Werftarbeiter


      Ich habe Urlaub und das Pflichtprogramm, was meine Frau für mich aufgestellt hat ist soweit abgearbeitet. :saint: Jetzt kann ich ein wenig an der Scharnhorst basteln.


      @ Thomas
      Nichts spricht gegen eine Klemmhalterung, das wird bei mir auch noch vorkommen. Aber die Ausführung bei dir spricht mich nicht an. Bei mir würde das anders aussehen. Aber das ist rein subjektiv, also sehe das nicht als Kritik an deiner Ausführung an. Das ist so wie bei den Frauen, Frauen sehen auch nicht alle gleich aus und trotzdem haben fast alle einen Mann oder Frau.


      Jetzt zu meinen Bullaugen:
      Thomas war so lieb und hat in Beitrag 794 auf Seite 40 nachträglich etwas eingefügt. Der Grund war, das ich mir mehrmals die innen in den Rumpf hinein stehenden Aderendhülsen in die Finger gebohrt habe. Jedesmal beim Greifen des Rumpfes von der Seite hatte ich neue Löcher in den Fingern, und so eine Aderendhülse im Nagelbett kann sogar richtig weh tun. Kurz entschlossen habe ich dann die Aderendhülsen innen umgebogen. Und das ist dann wieder so ein Beispiel, das alles was man macht, hinterher auch eine Reaktion hervor ruft.
      Denn bei dem Biegen sind die Aderendhülsen an den Biegestellen eingerissen, ich hatte etwa 50 undichte Bullaugen. Ich habe mittlerweile mit einer Mini-Mini Heißklebepistole (Düsendurchmesser außen keine 2 mm und damit passend bis in die Aderendhülsen) und schwarzen Klebesticks alle Bullaugen etwa 3 mm mit Kleber gefüllt. Jetzt sind sie wieder dicht.

      Im nächsten Beitrag sind jetzt die Ruder dran.

      Ruder der Scharnhorst

      Vorwort zu den Rudern
      Im Beitrag 380 auf Seite 19 habe ich mir damals Gedanken gemacht über die Ruder und über diese V-förmige Stellung zueinander. Damals habe ich mich dazu entschlossen, die Ruderkoker nicht in dieser V-förmigen Stellung einzusetzen, sondern parallel zueinander. Ich zeigte auch Ruder, die ich jetzt benutzen werde, da die gelieferten Ruder von Hachette etwas klein sind und auf jeden Fall zu schwer, dieses hatte ich mir damals extra frei gelassen.

      Die Ruder von Hachette und die neuen Ruder im Vergleich

      20190314_115550.jpg

      Ich habe gut gewählt, die Form ist fast gleich.


      Die neuen Ruder wurden gekürzt, und zwar so, das die Ruder nicht über den Kiel hinaus gehen. Steht das Modell auf einem Brett, bilden Kiel und Ruder eine Linie.

      20190314_120428.jpg

      Für eine größere Ruderfläche für den RC Bereich sind die neuen Ruder etwas länger als normal.


      Die neuen Ruder im Vergleich zu den Rudern von Hachette.

      20190314_121106.jpg

      Etwas mehr Ruderfläche, eben für den RC Bereich.


      Kommen wir zu der V-förmigen Stellung. Diese Stellung der Ruder wirkt wohl einem Krängen des Modells bei Kurvenfahrt entgegen, das ist wohl auch so bei den großen Schiffen. Es wird durch die unterschiedliche Umlenkung des Wassers ein Drehmoment um die Längsachse erzeugt. Das will ich also auch haben, trotz geraden Ruderkoker.

      20190314_125145.jpg

      Beide Ruder an der Welle direkt über dem Ruderblatt ein wenig gebogen. Nicht die komplette Welle, aber direkt! über dem Ruderblatt. Und nur da, sonst klemmt das hinterher im Koker.


      Eingesetzt und von hinten angeschaut sieht das so aus.

      20190314_123725.jpg

      Ein schönes V, oder?


      Und von unten sieht man, das dieses auch funktioniert beim Ausschlagen der Ruder, trotz geradem Koker, aber gebogener Ruderwelle.

      20190314_124357.jpg

      Ruder der Scharnhorst Teil 2

      Neu

      Die Ruder, die von Hachette geliefert worden sind, haben angedeutete Opferanoden. Die neuen Ruder haben das natürlich nicht. Also habe ich versucht, da etwas zu machen.

      Zuerst ein paar kleine Vertiefungen in die Ruder gefräst, ich habe jetzt nicht nachgemessen, aber schätze diese Vertiefungen auf ca 2,5 mm Durchmesser.

      20190315_124957.jpg

      Das Loch für die Anode in der Mitte habe ich mir erst einmal gespart, ich wollte erst mal sehen, wie das ganze hinterher aussieht.


      Dann stellte sich die Frage, wie es denn dann weiter geht. Irgend etwas mußte da ja in die Löcher rein. Ich habe mich auf die Suche gemacht und bin fündig geworden.
      Es sind Glasperlen, Durchmesser 2 mm mit einem Loch in der Mitte.

      20190315_144819.jpg

      Meine Frau hatte diese Perlen seit 40 !!! Jahren in einer Dose im Schrank liegen, nun hat sie diese Perlen als Anoden geopfert. Jetzt weiß sie also auch, warum die Opferanoden eben Opferanoden heißen. :yeah:


      Der Vergleich zu den Rudern von Hachette nochmal.

      20190315_145332.jpg

      Ok, das sieht so aus, als wenn man das so lassen kann. Die Anode in der Mitte schenke ich mir, die Ruder sind ja eh schon anders.


      Das ganze mal am Modell.

      20190315_144859.jpg

      Noch frisch geklebt und ungeputzt am Modell sieht das doch schon mal gut aus. Das wird noch besser wenn da Farbe ins Spiel kommt.

      Neu

      Moin Dirk,
      bei allem Respekt für die Vorgehensweise und für die Opfergabe Deiner Frau - welches ich hier ausdrücklich positiv loben möchte,
      gefällt mir persönlich diese Variante gar nicht.
      Es wirkt zu klobig.
      Hier ein paar Alustreifen von z.B. einer Senf-Tube (natürlich eine Opfergabe aus dem Haushalt, wenn noch nicht geleert :winki: , entsprechend mit einer Schere einfach, oder gedoppelt zugeschnitten, dann aufgeklebt, würden dem Original etwas näher kommen.
      Ein weiterer Gesichtspunkt: .... ist doch eh unter Wasser und man sieht diese Opferanoden dann eh nicht, also warum nicht weglassen und entsprechend für die Winterpause in der Vitrine die gelieferten Ruderblätter verwenden?
      Freundschaftlichen Modellbauergruß - Gut Holz- Thomas :diablo:

      Neu

      Hi Thomas

      Jo, die Bedenken, die du da hast, die hatte ich auch.
      Wenn ich jetzt nur diese Bilder sehen könnte und nicht die Teile im Original, ich würde das gleiche sagen wie du. Allerdings, man kennt das ja, eine Kamera zeigt das alles etwas anders als das menschliche Auge sehen kann. Ich habe jetzt diese Teile hier liegen, ich bin extra noch einmal in den Keller runter und habe sie geholt, und im Original sieht das dann ein wenig anders aus. Ich gebe diesen Rudern eine Chance, die matte Lackierung des Rumpfes und der Ruder wird einiges verdecken.
      Sollten sich deine und meine anfänglichen Bedenken bestätigen und nach der Lackierung immer noch der gleiche Eindruck entstehen, besorge ich neue Ruder.

      Dein Gesichtspunkt mit dem "unter Wasser" ist nicht von der Hand zu weisen. Ich lege aber noch einen drauf, denn meine Scharnhorst kommt gar nicht in eine Vitrine, sondern in eine schützende Holzkiste zum Transport und da bleibt sie auch bis zum nächsten Transport. Und da hast du dann Recht, warum macht man das dann überhaupt.

      ?( Ich weiß es auch nicht

      Neu

      Capa schrieb:

      ... warum macht man das dann überhaupt.

      Ich weiß es auch nicht

      :diablo: ooch lieber Kollege; die Antwort hierauf ist und fällt mir nicht schwer. :freunde: ... weil wir es können! :winki:

      Aber Spaß mal wieder bei Seite!
      Es macht meines Erachten durchaus Sinn die Ruderblätter hier etwas tiefer ins nasse Element eintauchen zu lassen!
      Wie Du und ja bereits auch bei meinen RC-Rudern sehen konntest, gehe ich hier ja sogar mit noch extremeren Größen zu Werke. :D
      .... und noch wat! Bleiben wir, die die RC-Variante dann auch tatsächlich in die Tat umsetzen weiterhin entspannt.
      Nach, wie Vor, wissen wir schlussendlich immer noch nicht, was da noch alles an schweren Bauteilen an den Aufbauten kommt!
      Könnte doch sein, dass sich all unsere Mühen als nutzlos herausstellen und wir dann kleinlaut kund geben dürfen: Es war nicht umsonst, denn es hat Spaß gemacht... :thumbsup: :00000436:
      ... und evtl. konnte Jemand aus den gemachten Erfahrungen auch etwas mitnehmen. :saint:
      Zumindest wäre dieses ein Grund für mich, warum überhaupt Bauberichte verfasst werden.
      - Wer kann schon von sich behaupten, Zuhause eine besonders wertvolle "Perle" :love: zu haben, welche sogar bereit ist Opfer zu bringen - für unser Hobby.
      Gruß Thomas

      Ausgabe 81 - die äußeren Wellenantriebe RC-Variante ( Teil 5.2 ); die Essecke berichtet ....

      Neu

      Fortsetzung von Beitrag 868

      Moin Kollegen,
      die positiv gemeinte Kritik von "Capa" zu herzen nehmend, wollte ich heute mal einen schnellen Testlauf mit den äußeren Motoren plus Getriebeübersetzung versuchen!

      JA- NEE! :schimpf: Die Komponenten für den Antrieb sind wirklich sehr-sehr Einfach gehalten und dröhnen durch den Rumpfkörper, dass es nur so kracht!
      Die Ursache war auch recht schnell erkannt, aber nicht schnell beseitigt.
      Die Halteböcke für die Motor-Getriebeeinheit sind schlicht weg zu labil!
      So fertigte ich eine weitere Stütze, welche am hinteren Motorflansch ( steht leicht hinten über) und über das Wellenrohr von der Rückseite aufgesteckt wurde.
      Nun kann der Motor nicht mehr nach hinten abkippen und das Distanzmaß zwischen Motorgehäuse und Wellenrohr ist stabil (ca. 1,0mm); somit auch die Geräuschentwicklung durch den Zahnradtrieb wesentlich minimiert!
      Kleine Ursache- große Auswirkung, wie man dann so schön zu sagen pflegt. :winki:

      Ich bin jetzt etwas überfragt, ob überhaupt Interesse besteht, für eine Beschreibung meiner weiteren Maßnahmen hinsichtlich "Getriebeflüsterer"?!
      Denn für meine Ansprüche reichen die genannten Maßnahmen nicht aus!
      Ich möchte die Motor-/Getriebeeinheit noch kapseln, welches für den "Einsteiger" aber mit angrenzender Wahrscheinlichkeit eine Nummer zu weit gehen könnte ....
      Gruß Thomas :diablo:
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