Neuauflage Schlachtschiff Bismarck - GMB

    There are 87 replies in this Thread. The last Post () by ThomasB.

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      Ok, hatte heute Nachmittag ein längeres Telefonat mit Nandor
      über das Bildereinstellen, dann will ich mal mein Glück versuchen :)

      An Hand der Bilder könnt ihr sehen das ich sehr viel im malerischem Bereich
      unterwegs bin.

      Schon mal vorab,
      Historie interessiert mich nur zu einem kleinen Teil.
      Zu 80% baue ich nach den Herstellerangaben.
      10% kommen aus eigener Fantasie und Gehirngespinsten zusammen
      und den Rest klaue ich mir (Mit den Augen) der anderen Kollegen.

      Kritik und gut gemeinte Ratschläge versuche ich umzusetzen.
      Meine Fähigkeiten sind allerdings nicht auf einem sehr hohen Niveu angesiedelt.
      Schon alleine der Umgang mit den verschiedenen Klebern ist für mich ein Buch mit 7 Siegeln.... :verrueckt:

      So, genug gejammert, ich drücke jetzt mal auf Absenden, mal sehn was dann passiert.... :00000436:
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      Reinhard´s erster Beitrag im GMB ...

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      Moin Reinhard,
      freue mich, dass Du dich hier mit einbringst.
      Wichtig finde ich persönlich auch die Tatsache, dass Du hier den Mut gefunden hast, deine Fortschritte am Sammelmodell zu zeigen.
      Ich hoffe, dass durch Deinen ersten Beitrag hier im GMB auch andere Modellbauer ermutigt werden, sich mit einzubringen.

      Modellbau / Modellzusammenbau soll in erster Linie Spaß bereiten! Mann/ Frau kommt durch dieses Hobby auch mal mit den Gedanken vom Alltäglichen los.
      Niemand sollte vergessen, wie man selber mal angefangen hat. Mit den Jahren sammelt man Erfahrungen und wird auch geübter.
      Durch spionieren und abgucken, lesen, wie hat mein Gegenüber es gemacht, besteht die Möglichkeit zu "wachsen" und immer besser zu werden.
      Konstruktive Kritik soll und muss geübt werden- dafür sollten Foren /Communitys wie diese Gemeinschaft stehen und dafür stehen wir vom Team hinter Euch und Dir!
      In diesem Sinne viel Spaß mit unserem gemeinsamen Projekt- auf das am Ende alle Funktionen gegeben sein werden und wir ein entsprechend individuelles Modell vor uns haben.

      Gruß Thomas

      PS: Bleibst Du bei uns "kleben", klären wir die Geschichte mit Klebstoffen und den sieben Siegeln bestimmt auch noch auf ... :winki:
      - Ich beschäftige mich gleich noch mit den Ätzbauteilen, wenn meine Kriegsgegnerin mich lässt .... :diablo:

      Ausgabe 31 bis 35 (Teil 3); die Essecke berichtet ...

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      Heute Abend geht es um die Ätzbauteile der Ausgaben 32 und 34.

      Moin Kollegen,
      "Das Buch mit sieben Siegeln" zum Thema Kleben will ich mal versuchen, Eines davon zu brechen.
      Unser Neuzugang "Lehrling" -Reinhard - brachte mich auf diese Fährte. Passt doch ausgezeichnet, musste nur noch Platz in der Essecke geschaffen werden und entsprechende Rücksprache mit der Hausregierung - "Kriegsgegnerin" - getroffen werden.

      Mal schnell eingeschoben, aber nicht mal schnell gemacht, wenn auch so erdacht ...

      So hab ich das gemacht:
      Bildanhang 1 - "Ausgabe 32 Spachtelmasse" : Von einem Bauteilerahmen schabte ich mit einem scharfen Cutter -Messer ein paar Kunststoff-Späne. Funktioniert aber auch mit einem etwas gröberen Schleifleinen - K 120 -oder etwas grober z.B. K 60. Auf einer nicht saugfähigen Unterlage - Kachel/ Metall/ Aluminiumfolie, oder Cutter Klinge, wie im Bildanhang - etc. wird etwas Kunststoff-Kalt-Schweiß- Klebstoff ( z.B. Revell) mit ein paar Tropfen benetzt. Ein paar zuvor hergestellten Kunststoffspäne werden dann mit dem Kunststoffkleber vermengt. Das Kleberlösungsmittel löst die Kunststoffspäne an und es entsteht ein "Brei", welcher dann mittels eines kleinen Spachtel, oder wie hier im Bildanhang zu sehen, mit einer Stecknadel-Spitze verarbeitet wird.
      Bildanhang 2 -"Ausgabe 32 Spachtelmasse 01": Als Verarbeitungsbeispiel zeige ich hier Bauteil 34-01 (Kommandozentrale) innenseitig!
      Da an dieser Baugruppe die Löcher für die Steigeisen durchgängig sind, bot es sich für diese Veranschaulichung an.
      Das Ätzbauteil- Leiter/Steigeisen ist bereits außenseitig in die Führungsbohrung eingesetzt!
      Innenseitig wird dann das Kunststoffkleber - gelöste Späne-Gemisch (der "Brei") mit der stecknadelspitze von der Cutter Klinge aufgenommen und innenseitig die Durchgangsbohrungen durch stetes verfüllen der Bohrungen geschlossen.
      Ich verwende hier Bedacht KEINE UNIVERSAL Verdünnung!!!
      Da der an diesem Sammelmodell verwendete Kunststoff (ABS) durchgefärbt = grau ist, bitte nicht wundern, wenn einzelne Kunststoffbestandteile urplötzlich mit dem Kontakt des Flüssigklebstoffes leicht bläulich reagiert - bedingt durch die Zusammensetzung der Kunststoffbestandteile-Einfärbung und Reaktion mit dem Kleber! Durch stetes Vermischen beim Verstreichen der breiigen Masse zu den Bohrungen tritt die Graufärbung wieder in den Vordergrund!

      Bildanhang 3 -"Ausgabe 32 Spachteln 02": Hier zeige ich die Bausituation gemäß SfSB - 32, Blatt 6, Bild 5 + 6 ! Zitat: "Am hinteren Bereich der Aufbaustruktur werden auf der Steuerbordseite die beiden Leitern 3 + 4 montiert."
      Hier sind die Führungsbohrungen als sogenanntes "Sack-Loch" ausgeführt! Diese Sack-Löcher habe ich mit einem D=1.0 mm HSS-Bohrer aufgebohrt -zum Durchgangsloch! Innenseitig leicht gefast.
      Für das erste fixieren der Ätz-Bauteil- Leitern verwendete ich etwas Sekundenkleber-flüssig, indem ich die Steckzapfen vor dem Einsetzen etwas benetzte.
      Zusätzlich verwendete ich außenseitig eine ca. 0,6 mm dicke Holzleiste als Distanzmaß zur Außenverkleidung ( bereits gezeigt bei einer ähnlichen Bausituation hier im GMB) !

      Bildanhang 4 - "Ausgabe 32 Spachteln 03" : Ein Bild zum Zwischenergebnis ....
      Bildanhang 5 - "Ausgabe 32 Spachteln 04" : Der "Brei" konnte bis zur äußeren Verkleidungsoberfläche vordringen- lediglich eine kleine Spanverunreinigung wurde vom Kameramann im Vorwege übersehen .... :blush2:
      ... dieses war mal schnell als Bericht gemacht, gedacht aber mit Bedacht, weil nicht mal schnell gemacht.
      KNACK
      Gruß Thomas :diablo:
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      Ausgabe 31 bis 35 (Teil 4); die Essecke berichtet ...

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      Moin, bevor das "Grün" noch mal gestutzt wird, der letzte Teil zur Abo-Lieferung.

      Bildanhang 1- " Ausgabe 32 Handläufe 01": Diese beiden Ätz-Bauteile habe ich nicht weiter nachgearbeitet! Die Bauteile bestehen aus einen sogenannten "Weißblech" und sind Zäh-Hart.
      Gegenüber Messing, welches eher spröde Eigenschaften mit sich bringt, verbleiben beim Heraustrennen der hier gelieferten Blech-Bauteile die Verbindungszapfen am Bauteilerahmen, so die Trennmarke entsprechend gefertigt/geätzt wurde.
      Zum Heraustrennen der Bauteile verwendete ich eine Cutter Klinge, welche mit der Schneiden-Stirn- Fläche vorsichtig unter das Bauteil und dem Halterahmen durch leichtes Anheben geschoben wurde- bis zum Verbindungssteg. Kann der Bauteilerahmen flach auf einer festen Unterlage positioniert werden, so hebel/ winkel ich das zu lösende Bauteil durch flächiges Biegen nach oben ab. Bricht die Verbindung zum Bauteil nicht gleich, so wiederhole ich diesen Biegevorgang durch nochmaliges flächiges Niederdrücken des Ätzteiles in den Freischnitt Bereich.
      Spätestens nach dem zweiten Biegevorgang sollte eigentlich das Bauteil dann gelöst vom Bauteilerahmen vor uns liegen.
      Ich habe festgestellt, dass diese Bruchkante recht klein ausfällt und sich zu fast 90% im Trenn-Fasen Bereich des Bauteiles befindet und somit eine weitere Nachbehandlung mit Farbe, oder entgraten entfallen kann.
      Bei den hier gezeigten Bauteilen habe ich auf ein verspachteln mit dem "Späne- Klebstoff-Brei" verzichtet!
      Mit meinem Stecknadel-Griffel wurden die Bauteileaufnahmen weites gehend an der Unterseite zum Bauteil mit flüssigem Sekundenkleber benetzt und verstrichen.
      Durch mehrmaliges benetzten der Aufnahme-Löcher werden die Vertiefungen aufgefüllt- mit zwischenzeitlichen Trockenphasen.
      Je nach dem, welcher Lieferant/Hersteller hier als Sekundenkleber Verwendung findet, kann es sein, dass Klebemittelüberstände dann von weißlich matt, bis hin zu glänzend in Erscheinung treten können.
      Diese Klebemittel Überstände lasse ich dann gut durchtrocknen und nach dem absoluten Abbinden nehme ich eine scharfe Skalpell-Klinge zur Hand und schabe vorsichtig die Überstände unter zur Hilfenahme einer Vergrößerungslupe ab. Mit dem Klingenrücken streiche ich dann mit leichtem Druck die restliche Rautiefe der geschabten Oberfläche glatt, oder verwende einen harten Borstenpinsel und glätte die Oberfläche entsprechend. Die härteren Borsten des Pinsel brechen dann auch die noch sehr fein vorkommenden Rautiefenspäne.
      Wer sich diese Arbeiten nicht zutraut, kann und sollte es nun nicht gerade am Modell selbst zum ersten Mal ausprobieren!
      Hier eignet sich ganz hervorragend auch der Kunststoff- Bauteile -Rahmen und ein Stück vom Weißblech-Rahmen. Entsprechend vorbereitet und man hat ausreichend material zum Üben, ehe es ans Eingemachte geht . Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen ...
      Bildanhang 2 " Ausgabe 32 Steigeisen 01": ... auch hier wurde wieder ein Distanzstück zwischen Leiter und Aufbauten Wand gelegt, bevor geklebt/gespachtelt wurde.
      Die Verbindungssteg-Bruchkante ist an diesem Bauteil jeweils an der Unter-/Oberseite.
      Bildanhang 3 + 4- "Handläufe 01 +...02": bleiben bei mir zunächst unverarbeitet; hier nur gesteckt.
      .... "Kriegsgegnerin" ruft: " Das Grün ist trocken!!" :verrueckt:
      Gruß Thomas :diablo:
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      Moin Peter,
      "Ethyl" ist mir ein Begriff; Ethylester jedoch nicht geläufig- da schaue ich doch gleich mal im Chemiebuch nach!
      Danke - Freund.
      Gruß Thomas

      PS: Zur Verteidigung meiner Selbst! Diesen Kunststoffklebstoff hat eigentlich Jeder, wer ABS kleben möchte, daher der Tipp mit dem "Brei-kleben/-spachteln" ..... Achtung- jetzt kommt ein - :D