Neuauflage Schlachtschiff Bismarck - GMB

    There are 214 replies in this Thread. The last Post () by Rene.

      ThomasB wrote:

      Hallo Rene,
      warum machst Du dir das Leben nur so schwer?


      Na weil ich Modellbauer bin :nummer1: klar, hätte ich einfach nachlesen können, aber 1. habe ich in dem Moment gar nicht daran gedacht und 2. bin ich es nunmal gewohnt solchen Dingen auf den Grund zu gehen und selber zu lösen

      ThomasB wrote:


      Zu den von Dir genannten Pass- Problemen bereite ich auch für die Allgemeinheit noch…


      Ja das ist blöd. Ich hatte schon überlegt, einen Querriegel mit 2 Langlöchern zu bauen und entsprechend auf Zug Einzug passen.

      "Hilfe"- mein Metallrumpf ist zu breit..."

      ... ist immer wieder auf den einschlägigen "Sozial-Media" -Plattformen zu lesen, wie auch hier mal wieder mit dem Betrag 199 von "Rene".

      Rene wrote:

      Die Turbinenhalle passt nicht unters Deck und es gefällt mir ehrlich gesagt auch nicht. Ich werde sie wohl raus lassen und der Rumpf bleibt geschlossen.

      Einzigst am Übergang der beiden Decks muss ich mir mal noch was überlegen, da klappt mir der Rumpf etwas zu weit auseinander.


      Ahoi Modellbau-Kollegen,
      so möchte ich mit diesem Beitrag noch einmal versuchen die Fügeproblematik bei vorgefertigten Bauteilen etwas genauer zu beschreiben, als es im Laufe dieses GMB´s auf den vergangenen 10 Seiten beschrieben wurde.
      Bereits zu Beginn dieses Bauberichtes wurde immer wieder von meiner Seite darauf hingewiesen, dass die Rumpf-Metall-Bauteile recht genau gefertigt sind.
      Anders, als bei Rümpfen, welche wir aus Spanten und Holzleisten zusammensetzen, sind hier die Bauteile auch schon fertig lackiert, die Gewinde sind vorgefertigt- also sehr anfängerfreundlich.
      Größte Herausforderung an den "Einsteiger und Anfänger" unter uns dürfte aber die Montage der Einzelbauteile immer noch sein und das Erkennen von möglichen Herausforderungen an die Passgenauigkeit.

      Immer wieder "predige" ich, darauf zu achten, dass die gelieferten Bauteile bitte von überschüssiger Farbe in den Fügebereichen befreit werden.
      [ Der Hersteller ist in diesem Preissegment definitiv überfordert und die Sammelserie, würde was den VK betrifft, hier dann kein einziges Modell mehr am Markt verkaufen können - also für den "Ottonormalverbraucher" betreffend.

      Bildanhang 1: Hier noch einmal! Ein Rumpfbauteil, welches am vorhandenen Modellkörper montiert wurde und darauf wartet, dass ein weiteres Metallbauteil als Überwasser-Rumpf -Bauteil festgeschraubt werden kann.
      Dieses Unterwasser-Rumpf-Bauteil wurde vor der Montage auf eine ERSTE PASSGENAUIGKEIT überprüft.
      ALLE FÜGEFLÄCHEN wurden daraufhin zunächst von anhaftender Farbe befreit.
      (Fügeflächen sind alle Seiten und Kanten, welche mit dem Folgebauteil direkt formschlüssig aneinander gesetzt werden sollen.)
      Insbesondere in Ecken und auslaufenden Kanten/ Flächen, wo das Folgebauteil in direktem Anschluss platziert werden soll, lagert sich meist Farbe als entsprechendes Abtropfgut ab und beeinflusst somit eigentlich maßhaltige Bauteile in der Toleranz.
      So kann es dazu kommen, das Farbanhaftungen in Eckbereichen einer Fügeseite und Fläche dazu führt, dass die beiden zueinander passgenau gefertigten Teile um gut 1/10 Millimeter aus den Kurs verschraubt werden. Solche Maßtoleranzen setzen sich dann unweigerlich mit dem weiteren Fügen von Bauteilen immer weiter fort.
      Ergebnis: Der Metallrumpf geht zur Deckoberkante auseinander und das aufzulegende Decksegment weist einen Fügespalt von gerne mal 1,0 mm zur Steuer-/ und Backbordseite auf.

      Bildanhang 2: Auch diesen Bildanhang zeigte ich bereits. Bereits hier -am Unterwasserrumpf - fängt die Problematik an "Beine" zu bekommen und läuft dem "Einsteiger" schnell mal davon;
      ich hatte mir seiner Zeit mal Notizen gemacht und stellte an den gezeigten Fügekanten und Flächen einen Farbüberschuss von gerne mal 0,3 mm maximal fest.
      Ferner ist auf dem Bild zu erkennen, dass der Eckbereich - Fügefläche zur Bauteilstirnkante mit einer modifizierten Cutter-Klinge im "Ecken-Bereich" etwas freigeschabt wird.
      Die Bauteil Seiten sind nie wirklich rechtwinklig gefertigt, damit das Bauteil auch gut ausgeformt werden kann.
      Auch Fügebereiche, die nicht rechtwinklig verlaufen müssen- auf Grund der Modellstruktur, besitzen so auch immer einen gewissen Grad als Freiwinkel, welcher erlaubt das entsprechende Bauteil in die genaue Passposition zu verschrauben.
      Fertigungsbedingt kann es aber auch vorkommen, dass Füge- Ecken - Außenecke, wie Innenecke nicht wirklich bündig angelegt werden können, daher schabe ich solche Innenecken gerne etwas frei. Auch Farbe sammelt sich auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften gerne in diesen Ecken an und vergrößert so das Passspiel der Bauteile zueinander.

      Bildanhang 3: Im Detailausschnitt dieses Rumpfbauteiles sollte auf Höhe der Sprechblase eine erhellte Linie zur Bauteilinnen-Stirnkante erkennbar sein.
      Auch diese Bauteilecke wurde mit einer kleinen Fase von ca. 45° versehen, so bekommt das Überwasser-Rumpfbauteil im entgegengesetzten Ecken Bereich zusätzlich etwas Freiraum.

      Bildanhang 4: Ein über Eck verlaufender Fügebereich des Unterwasserrumpfes. Die Fügeflächen sind von Farbe weites gehend befreit und unser Augenmerk ruht nun auf den Sack-Loch-Führungen für das folgende Rumpfbauteil. Die Stirnflächen der geformten Sacklöcher sind ebenfalls von überschüssiger Farbe befreit, dienen diese Flächen als Anschlagfläche, oder Auflager- Begrenzung zum Folgebauteil. Ich empfehle hier auch die Lochdurchmesser zur Stirnfläche mit einer kleinen Fase - entgraten - zu versehen, denn das Folgebauteil soll hier in der Durchdringung wiederum passgenau gefügt/geführt werden. Erkennbar sollte hier auch sein, dass der Sackloch-Grund noch nicht von überschüssiger Farbe befreit wurde.
      Auch hier sammelt sich sehr gerne viel Farbrückstand nach dem Lackierprozess und sorgt dafür, dass die Bauteile wiederum nicht passgenau verschraubt werden könnten.

      Bildanhang 5: Jetzt blicken wir auf den Aufnahmezapfen für die in Bildanhang 4 gezeigte Sacklochführung. Auch diese obere Stirnfläche des Führungszapfen mit dem Gewinde wird von überschüssiger Farbe befreit. Leichtes rundum entgraten dieser Zapfenaufnahme ist ebenfalls zu empfehlen, um auch im Sackloch genügend Passspiel im Sacklochgrund zu erhalten.

      Einmal zur Rumpfbauteil-Wandung und zum Rumpfinnen Bereich sollten die beiden schmalen Auflagerflächen, welche schnell mal als Stabilisatoren für den Gewindezapfen missverstanden werden, Beachtung finden. Auch hier sind meist überschüssige Farbanhaftungen, welche dann auch Maßgeblich im wahrsten Sinne des Wortes sind.
      Auf diesen schmalen Stützen lagert dann die Stirnfläche der Sacklochführung (Bildanhang 4). Geringfügiges Nachbearbeiten dieser Auflagerflächen kann dazu genutzt werden das Folgebauteil entweder weiter in Richtung Rumpfinnenseite nachzurichten, oder gar etwas nach außen zu drücken.

      Bildanhang 6: Das Überwasser-Rumpfbauteil ist prov. angelegt; deutlich sollten alle wesentlichen Auflager Bereiche erkennbar sein. Die Stirnoberkannte zum Deck Belag schließt bündig ab, wie auch der Innenanschlag des Überwasserrumpfbauteiles -rechts im Bildausschnitt bündig zur Innenfläche anliegt.

      Bildanhang 7: Die Pass- Kontrolle erfolgt durch entsprechendes Auflegen des Deck Belages.

      Gehst Du ( allgemein) hier "sauber" und ordentlich -schritt-für-schritt vor, ersparst Du dir unnötiges Verzurren von Bordwänden mit Drahtseilen, oder anderen Vorkehrungen, wie ich verschiedentlich sehen durfte und Nervenschonend ist es dann allemal .... :winki:

      ... und mit Bezug auf die Turbinenraum- Darstellung dürften sich dann einige Herausforderungen - die Passgenauigkeit - auch relativieren; aber es wird eng, wie im entsprechenden Beitrag anmerkte.
      Gruß "Esseckentyrann" -Thomas :diablo:
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      Hallo Thomas, danke für die sehr ausführliche Beschreibung.

      Ja jetzt wo du es sagst, klingt es natürlich logisch.

      Werde ich mir den Rumpf an und für sich noch mal vorknöpfen, zerlegen und ggf. die Kanten bearbeiten.
      Gutgehendes Proxxonwerkzeig ist ja vorhanden...
      Hallo Rene, Hallo Berichtsverfolger
      ich möchte Dir / Euch nicht zu nahe treten, aber ....

      Rene wrote:

      Gutgehendes Proxxonwerkzeig ist ja vorhanden...


      .... der Einsatz von maschinell geführten Werkzeugen zeichnet in diesem Anwendungsfall nicht zwangsläufig den "Profi" unter uns Modellbauern aus.
      Sorry - aber ich habe doch stark den Eindruck, dass die eigentliche Materie nicht verstanden wurde!
      Durch den Einsatz von maschinell- Hand - geführten Werkzeugen - Schleifmittel etc. - ist nicht zwangsläufig sichergestellt, dass hier entsprechend vorsichtig gearbeitet werden kann und wird .
      Schnell ist durch den Einsatz eines falsch dimensionierten Werkzeuges auch zu viel Material entfernt und Unterfüttern kann dann noch aufwendiger sein!
      Wie sagte mein "Meister" zu Ausbildungszeiten?! " Drei mal abgesägt und immer noch zu kurz ....!"
      Die Aufgabenstellung lautet grundsätzlich: Aufgabenstellung erkennen und zielführend umsetzen! Zeit ist dabei relativ, aber bestimmt nicht so einzuschätzen, :sironie: dass gegen Uhr 08.00 das Bauteil gekauft, und bereits um Uhr 08,10 vor dem Eintreffen in der "Montageecke" die gelieferten Bauteile verschraubt, oder geklebt wurden und somit der Baubericht zeitnah für jeden Laien zum Staunen eingestellt werden kann. :daddeln:
      Zu viele Bauberichte endeten somit im Nirwana des Vergessen und ich durfte es nicht nur einmal erleben, dass Bauberichte urplötzlich ein offenes Ende fanden ... :winki:
      Gruß Thomas :diablo:
      :gutenmorgen: Geehrte GMB-Leserschaft,
      dieser Gemeinschafts-Baubericht wird auch von Besuchern gelesen ( Bildanhänge sind in der Regel nur für Mitglieder sichtbar).
      Mit Bedacht habe ich mit meinen Ausführungen im Beitrag "Hilfe"- mein Metallrumpf ist zu breit..." auf den Einsatz von Maschinen verzichtet.
      Ein Einsteiger/ Anfänger kann sich schnell dazu verleitet sehen, hier maschinelle Hilfswerkzeuge zu Nutzen zu machen, weil es geht ja auch schneller und ein fortgeschrittener Modellbauer erwähnt solches Werkzeug ja auch. Allerdings wird dann nicht auf die Problematik der richtigen Werkzeugwahl eingegangen, sondern einfach nur der evtl. auch humorvoll gemeinte Einsatz von einer Maschine.
      Auch einen möglichen humorvollen Seitenhieb zu einem anderen Community-Mitglied, welches gerade mit einer Säge "kämpft", möchte ich dann übergreifend zu diesem GMB nicht wirklich verstanden wissen.
      Ich komme noch mal auf den Beitrag als eingefügtes Zitat zurück:

      Rene wrote:

      nun wollen wir mal hier weitermachen.
      Ich hatte nun mittlerweile 12Ausgaben hier liegen, die verbaut werden wollten.Zum Bau selber gibt's nicht viel interessantes zu sagen. Die Passgenauigkeit ist ausgezeichnet, so wie gewohnt.Einzigste an der E-Messstation gab es Probleme mit dem Getriebe.Alles lt. Anleitung zusammen gesetzt, Motor getestet, Motor dran - Ruhe. Nix bewegt sich.Wieder auseinander gebaut, gekuckt, ob ein Baufehler drin ist, auch nicht, Motor dran - Ruhe...Also erstmal auf Ursachensuche gegangen.Das erste was mir aufgefallen ist, dass eine Achse zu kurz war und sich die Zahnräder sich etwas verkanten. Also habe ich erstmal die 2mm Achse gegen eine Messingstab ersetzt.Dieser wurde aber durch das Gehäuse durchgebohrt. Die Kanten der ZahnRäder etwas mit der Feile entgradet.Trockentest war zufriedenstellendZusammen gebaut, ging nicht.Also wieder zerlegt.Dann fiel mir beim Zusammenbau auf, dass sich das Getriebe mit dem Deckel einklemmt. Also Cutter und Feile angesetzt und das Antriebszahnrad etwas verkürzt.Zu guter Letzt gabs noch ne Messerspitze voll Fett. Und seit dem läuft es wie es soll.

      Die Turbinenhalle passt nicht unters Deck und es gefällt mir ehrlich gesagt auch nicht. Ich werde sie wohl raus lassen und der Rumpf bleibt geschlossen.

      Einzigst am Übergang der beiden Decks muss ich mir mal noch was überlegen, da klappt mir der Rumpf etwas zu weit auseinander.


      Ein absoluter Widerspruch in sich selbst, liest man das Geschriebene genau!
      Einerseits Alles Super passgenau; andererseits aber generelle Unzufriedenheit! Ja was denn nun???!!

      Da bei recht vielen Sammel-Modell Kunden der Rumpf aus den Fugen zu gehen scheint - in der Breite - und somit die Deck Beläge zwischen den Rumpfwandungen ein Klapperspiel aufweisen, setzte ich mich gestern mal an den PC und versuchte hier fachliche Hilfestellungen zu geben.

      Wir können es doch fast täglich in allen Sozial Media-Plattformen lesen. Erst wird gemeckert und dann wird versucht zu "verschlimmbessern" ohne tatsächlich vorhandenes Wissen.
      Auf "Teufel" komm raus wird recht oft einfach - wo - etwas abgeschnitten, oder anderweitig verändert, bevor auch nur einmal Kontakt zum Beispiel zur entsprechend eingerichteten Hotline aufzunehmen und gewisse Gegebenheiten zu hinterfragen. NEIN - erst mal Meckern! Maschine hervorgeholt und lass die Späne fliegen ....

      Für mich bedeutet es für die weitere Zukunft in Bauberichten genau zu überlegen, ob die verwendete Zeit lohnt solche Beiträge überhaupt weiterhin zu verfassen, statt dessen doch lieber mit der Familie und den Kindern bei gemütlichem Beisammensein den Tag anderweitig zu verbringen, als Buchstaben in die Tastatur zu drücken und Bilder entsprechend für erklärende Zwecke zu bearbeiten.
      Gruß Thomas
      Wow mein Lieber, DAS klingt aber mächtig angefressen ...

      Nein ich bin mit der Bismark absolut nicht unzufrieden. Im Gegenteil.

      Und ganz ehrlich nur weil EIN Teil von "weißnichtwievielen" mal klemmt?!

      Sonnenschein, da komme ich nicht nicht mal ansatzweise ans meckern.
      Ich bin Modellbauer im wahrsten Sinne des Wortes.
      Wer meine Vorgeschichte nicht kennt, ich fange mit einem Stück Holz und nem Plan an. Irgendwann kommt noch Messing dazu.
      Und das ist Meterware, keine Ätzteile, nix vorgefertigt.
      Wenn fertig schwimmt das Teil auf dem Teich, fährt RC gesteuert und hat meistens noch ein 0aar Spielereien an Bord.
      Da stresst mich so ein Bausatz wie die Bismark nicht mal ansatzweise.

      Bei U96 hatte ich - berechtigt- was zu maulen..

      Hier allerdings nicht. Der Rumpf ist aus 3-5 Teilen pro Sektion zusammen gesetzt. Das es da zu Spiel kommt ist klar.
      Aber nur die reine Feststellung dessen, ist noch kein Gemecker.

      ThomasB wrote:

      Geehrte GMB-Leserschaft,
      dieser Gemeinschafts-Baubericht wird auch von Besuchern gelesen ( Bildanhänge sind in der Regel nur für Mitglieder sichtbar).


      Der Ton wird schärfer.
      Wenn ich mich abmelde bin ich doch ein Besucher? Als solcher wird mir wegen fehlender Berechtigung der Zutritt zu den Beiträgen verwehrt, oder liege ich da falsch? Wenn ja, bitte Belehrung.
      Gruß Frank

      Hobby ist mit maximalem Aufwand den minimalen Nutzen zu erzielen.


      Guten Tag Kollegen und Frank, -zur Info; nicht Belehrung:
      GMB´s - Gemeinschafts-Bauberichte, welche von der MModell-Community eingerichtet werden, sind in der Regel nur für Mitglieder "einseh-"/lesbar!
      Hin und wieder werden aber diese GMB-Themen auch mal für Besucher freigeschaltet und sind somit auch für Besucher lesbar; Bildanhänge sind hiervon i.d.R. ausgenommen.
      Soweit meine bekannten Informationen.
      Gruß Thomas

      Ranger Bob wrote:



      Vieleicht war das ja auch ein lustiger Seitenhieb in Richtung Tobias? />


      Hey, wer wird denn hier community Mitglieder verunglimpfen? :saint: :saint: :saint: Thomas kriegt mit quietschenden Reifen noch die Kurve :hust:
      Grüssle
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      Let´s go back to the world
      that was 30 years ago
      and let´s believe this is our time... (Riverside)
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      Ausgaben 100 bis 103 ; die Essecke berichtet ....

      Ahoi im Modellzusammenbaujahr 2021,
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      allmählich füllt sich die "Essecke" wieder mit den vor Weihnachten verstauten Werkzeugen und der Alltag hat uns wieder.
      Auch ein neues 1:8 Schraubmodell - UNIMOG 406 von hachette - [ siehe GMB] ist mit der Erstausgabe bei uns angekommen und sorgte somit für eine kleine Verzögerung der Berichterstattung in diesem Modell Bereich; aber nun heißt es wieder: Frisch ans Werk. :nummer1:
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      Ausgabe 100 + 103: zwei weitere Rumpfbauteile werden Richtung Heck montiert. -siehe bitte Bildanhang 1 -
      Durch die mit Magneten gehaltene Rumpfplatte für den einsehbaren Turbinenraum ist der Metallrumpf z.Zt. noch etwas instabil, so warte ich noch mit evtl. anstehenden Anpassarbeiten für die noch kommenden Deck Beläge, um das Spaltmaß von ca. 1mm noch justieren zu können.

      Ausgabe 101 - der fünfte MA-Turm bekommt seinen Antrieb,
      Ausgabe 102 - das achtere Aufbaudeck wird geliefert und auf Passprobe hin überprüft ...

      Ausgaben 100 + 103: Reling wird an den zuvor gelieferten Aufbauten verarbeitet -hier dann auch die noch bei Seite gelegten Nieder-/ Aufgänge der Ausgabe 97; Alles passt super.
      -siehe hierzu bitte Bildanhänge 2 bis 4 -

      Bauteile 103-04: Reling für den oberen Flakleitstand; hier wurden die Bauteile etwas in Form gebracht ...
      -siehe bitte Bildanhänge 5 bis 10 -

      Test mit Ausgabe 100:
      Da die Aufbauten in der Essecke momentan noch weites gehend vereinzelt geblieben sind, kann hier kein kompletter Testablauf gemäß der SfSB gezeigt werden.
      Einzelüberprüfungen haben aber stattgefunden und soweit funktioniert alles, wie in der SfSB vorgegeben.

      Vereinzelt wird im WEB darüber spekuliert, ob die E-Mess-Hauben mit den Geschützen gleich geschaltet werden könnten?!
      Hier rate ich davon ab, da hier unterschiedliche Motoren und Schaltungen mit andersgearteten Aufgaben verbaut wurden.

      Gruß Thomas :diablo:
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      Ausgaben 103 bis 107 -Teil 1 ; die Essecke berichtet ....

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      Ahoi ein weiteres Mal im Januar,

      das ging jetzt aber mal "flott" - diese weitere Abo-Lieferung ( hatte ich erst mit Februar gerechnet).

      Mit diesen vier weiteren Ausgaben geht es mit recht vielen Bauteilen weiter voran, welche aber nicht so "flott" von der Essecke verarbeitet werden können - zeitlich betrachtet.

      Heute, mit diesem "Teil 1" des Berichtes, widme ich mich - mal wieder- dem Anpassen der Unterwasser-Rumpfbauteile, da es bei mir zu leichten Ungenauigkeiten nach dem Entfernen der überschüssigen Farbe im Fügebereich kam.

      Wie in einem Beitrag kurz vor Weihnachten 2020 noch verklickert " Hilfe mein Rumpf ....", habe ich ein sogenanntes klassisches Beispiel mit den neu gelieferten Rumpfbauteilen.

      Bildanhang 1: mit der "Sekundenkleber-Lanze" zeige ich hier auf den Fügebereich des Unterwasserrumpfes, wo es in der Essecke zu einem fast unmerklichen Fügefehler kam.
      Überschüssige Farbe ist weites gehend an den Fügenähten entfernt; dennoch kam es zu Spaltmaßen bzw. die beiden Bauteile wollten nicht ohne Absatz passen.

      Bildanhang 2: gleiche Situation, Innenansicht - leider mit falschem Fokus - Entschuldigung. Das nächste Bild wird deutlicher -versprochen ...

      Bildanhang 3: ... deutlich sollte jetzt der Spalt an dem Fügebereich der beiden Bauteile sichtbar sein.
      Die Schraubverbindung ist soweit kraftschlüssig.
      Das Augenmerk des Betrachters sollte jetzt auf die entsprechende Schraubverbindung direkt gerichtet sein, um zu erkennen, dass die Zapfen/ Sackloch- Aufnahme nicht weiter zusammen geschraubt werden kann, da beide Aufnahmen bereits bündig sind!
      Guter Rat teuer?....
      Nein.
      Hier hilft dann die kleine Schlüsselfeile -flach, derart angesetzt, dass die Feilenstirnkante ohne Feilenhub zur Bauteil-Fügestirnkante angesetzt, den Sackloch-Flansch etwas einkürzt.
      In der Essecke waren es NUR wenige Zehntel eines Millimeters, anschließend passten die Bauteile perfekt. :thumbsup:
      Auch diese Maßnahme kann dazu beitragen, dass später der Deck Belag wieder passgenau zwischen den Rumpfwänden eingesetzt werden kann ... wie beschrieben.

      Bildanhang 4: Jetzt passt soweit wieder alles und es kann mit den weiteren Aufgaben fortgefahren werden; diese jetzt beschriebene "Passungenauigkeit" muss jetzt aber nicht zwangsläufig bei JEDEM Modellbauer dieser Sammelserie auch so vorliegen, das möchte ich auch betonen. :zocken:
      -Fortsetzung Teil 2-
      Gruß Thomas :diablo:
      ___________________
      :crygirl: ich war dabei ... Gruß "Gesellin"
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      Ausgaben 103 bis 107 -Teil 2 ; die Essecke berichtet ....

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      :musik: Hey-ho Alle,
      meine Schwester und ich durften die Bootshalterungen für das Dach des Hangars kleben.
      Abwechselnd scheiterten wir aber immer wieder mit zahllosen Fehlversuchen die Konstruktion "sauber" zu fügen und wollten schon aufgeben.
      Unser "Tyrann " beschäftigte sich mit den Deck Belägen 64 01 & 99 01, um deren Passform zum Rumpf zu überprüfen.
      Nach und nach wurden immer wieder Oberwasserrumpfbauteile vom "Unterwasserschiff" -Rumpf aus der Schraubverbindung gelöst und etwas nachgearbeitet.
      wir fragten uns schon, was denn dieser Aufwand überhaupt an Positivem bringen sollte, aber er ließ sich nicht stören und würdigte nicht mal unserer Aufgabenstellung eines Blickes. :schimpf:
      :diablo: " Ihr macht das schon." waren seine einzigen Worte! ... und ging zwischendurch demonstrativ vor die Verandatür um die Luft zu verpesten! ( :smoker: )
      Wir grübelten - diskutierten - erörterten und bewegten uns immer wieder im "Kreis" mit unserer "verpeielten" Situation ... immer wieder verabschiedete sich irgend ein gerade positioniertes Bauteil aus der vorgegebenen Lage! Verzweiflung machte sich bereits breit, als dann plötzlich, wie aus dem Nichts eine Schachtel mit Stecknadeln auf den Tisch geflogen kam.
      :diablo: " Kann MANN ja nicht mit ansehen - Ihr Stümper!" bekamen wir zu hören.
      Wir schauten uns irritiert an und dann ging auch schon das "Licht an" ... :walklike: JEÄÄÄ - Logisch; OH wie verpeilt muss "Mann" / Frau /"Mädel" sein ????? :S ... um nicht selbst drauf zu kommen :!:
      ;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;
      :crygirl: + :musik: : "Danke alter Mann. Wir übernehmen den Griechen heute- Okey?!
      :diablo: : (gelangweilt) "Kein Bock auf ""Grieche"" ; Schatz - :love: wie wär´s heute mal mit Asiatischer Küche - von Deiner Warte aus betrachtet?"
      :love: "SUPPIIII! Kinder sollen dann aber bitte nicht Sake vergessen!!!!"
      :musik: Leute - es wird schon wieder kompliziert ... ;( - also weiter im Text.
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      Bildanhang 1: die Bauteile für die Bootshalterungen wurden kurzer Hand mit den zugeflogenen Stecknadeln fixiert und konnten dann problemlos untereinander verklebt werden. :thumbsup:
      Bildanhang 2 + 3: die Baugruppen -Bootshalterungen bleiben noch als Solches nicht auf dem Hangar-Dach verklebt, sondern vereinzelt.

      So konnte dann heute Ausgabe 104 + 105 mit den Bauteilen verarbeitet werden und es gab keine Probleme, wie man so schön zu schreiben pflegt.
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      Einziges Problem war dann: Welches asiatische Gericht sollte es denn heute werden; - und! WER ZAHLT????!!!!
      :love: Heute mal Ich - OKEY
      :diablo: "Hört sich gut an -endlich wird das Haushaltsgeld mal sinnvoll einer Verwendung zugeführt!"
      ... und die Decks Beläge liegen jetzt mit einen leichten "Klick" in der Überwasser-Rumpf-Konstruktion! :thumbsup:
      ----Teil 3 .... ----
      Grüße aus der Essecke :musik: "Geselle"
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      Thomas war dabei
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