UNIMOG 406, hachette Sammelserie - GMB

    There are 15 replies in this Thread. The last Post () by ThomasB.

      UNIMOG 406, hachette Sammelserie - GMB

      Hallo Sammelmodellbauer,

      der neue Modellschraubbausatz von hachette, zu Beginn 2021, widmet sich dem UNIMOG 406 - Universal- Motor-Gerät, dem fast Alleskönner.

      Die Sammelserie umfasst 120 Ausgaben [ siehe bitte auch unter FAQ der hachette-Webseite] und wird die "Essecke" über die kommenden Monate begleiten.
      Jedes MModell-Mitglied ist gerne eingeladen, sich an dem GeMeinschaftsBaubericht zu beteiligen und seine Erfahrungen und Wissen mit einfließen zu lassen.

      Unimog Ansicht 01.jpg
      -Bildquelle - Startseite: www.alleskoenner-bauen.de

      Voranmerkungen:

      Eigentlich ist dieses Modell wieder genauso, wie auch der Mercedes "L1113", welcher mit den noch kommenden letzten drei Ausgaben dann abgeschlossen sein wird.
      Also alles wie gewohnt und NICHTS NEUES, bis auf das Erscheinungsbild?

      Gestern Vormittag holte ich mir dann die Erste Ausgabe von diesem UNIMOG 406 im Zeitschriftenhandel zum Einführungspreis, verstaute den "Karton" im Kofferraum und war dann nach der täglichen Arbeit natürlich gespannt, was mich erwartet.
      Als ich dann gegen Uhr 00.00 die Ausgabe 1 für eine erste Sichtung der Bauanleitung aufschlug und grob überflog, fiel mir die Seite 4 direkt ins Auge.

      DONNERWETTER da hat sich aber was gewaltig zum Positiven verändert. :thumbsup:

      Bildanhang 1 bis 3: "Einführung in die Sammelserie -UNIMOG 406 und erste Bauteile
      Bildanhang 4: Die Ausgabe 1, Seite 4; "Nützliche Helfer und Tipps zum Baubeginn"

      ... und dann wollen "wir" auch in wenigen Momenten durchstarten - mit dem "GMB"-Baubericht, wie mit den ersten Eindrücken aus der "Essecke" zu den Bauteilen,
      ABER ERST gibt es "Grieche ! :D
      Gruß Thomas :diablo:





      Files
      Cool, ein Unimog! Und auch noch ein alter!! :love:

      Hab ich auch schon mit geliebäugelt. Allerdings mit einem ABS Bausatz der dann, in welcher Art auch immer, umgebaut wird. Ich hab da noch das Schneekettenmodul im Kopf :blush2: Das Problem ist dann immer: wenn ich weiss dass es funktioniert, ist das Modell an sich uninteressant geworden (siehe Cabrio Verdeck). Der Zusammenbau ist (mir) lästige Pflicht :popcorn:

      genug geschwafelt... wünsche viel Spass :sselberschuld: Werde es im Auge behalten :tomate:

      Gruss Tobias
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      Ausgabe 1 und was ist NEU ( eigentlich)[ Teil 1]; die "Essecke" berichtet...

      Hallo Modellschraubmonteure,

      wer sich jetzt zwischenzeitlich - während meine Familie "Griech/-e" -isches Essen genießen durfte, mal die Webseite zum Unimog angesehen und gelesen hat, wird noch nicht viel Neues entdeckt haben.
      Die Sammelserie startet wieder mit der Frontpartie des Modelles, wie schon beim "L1113"( siehe auch hier bitte den Mercedes "L1113" Baubericht).
      ( Wer aufmerksam die Ausgabe1 - Seite 2 verfolgt, wird bereits Veränderungen auch mit Blick auf die Hotline Montags feststellen dürfen.)

      Auf Seite 3 werden die gelieferten Bauteile - Stoßstange, Kühlergrill - Frontplatte nebst weitere Ausrüstungen vorgestellt.
      Die Bauteile als Solches, versprechen nicht viel Neues für den Kunden, welcher bereits andere Modelle dieser Art zusammen setzte.
      Generell darf weiterhin behauptet werden, dass die Bauteile von guter bis hin zu besserer Qualität sind und somit weiterhin auch für den /die Einsteiger des Modellfügen geeignet sind.
      Der Teufel verbirgt sich allerdings meist im Detail und dann wird auch recht schnell von allen Seiten "scharf geschossen", wenn es um negative Kritik geht, die sich so im Weltweiten WEB auch schnell verbreitet.
      Konstruktive Kritik wird Seiten der Modellbauer, sei es durch Unwissenheit, nur recht selten hervorgebracht, wird solche konstruktive Kritik aber auch an hachette und die entsprechende Modellbau-Hotline vorgetragen, - ja - dann geschehen auch sogenannte "Wunder" .... :thumbup:

      Eigentlich NICHTS NEUES - aber....
      Bildanhang 1: SFSB ( Schritt-für Schritt-Bauanleitung) Seite 4, "Nützliche Helfer" Absatz 3 + 4 ... "eine Nagelfeile zum ..../ - passender Bohrer ..." ist im Bereich der Tipps für Einsteiger und Anfänger unter uns Schraubern dann doch mal etwas NEUES. :thumbsup:
      ... und man sollte diese Hinweise/ Tipps nicht achtlos überlesen.
      Es sind dann DIESE KLEINEN DETAILS, die auch das Endergebnis des Modelles mit Ausgabe 120 wesentlich mit beeinflussen können und das Modell -UNIMOG 406 -am Ende auch gut und funktionell dastehen lassen helfen können!

      Genug der Theorie, kommen wir zum Praktischen.

      Bildanhang 2 + 3: Die Frontplatte "1F" wird für Bauteil "1H" vorbereitet.
      Auf Seite 4 der SfSB werden mit Blick auf eine der Folgeausgaben Fügeflächen vorbereitet.
      Es wird jetzt nicht direkt ein Zusammenhang zu den mit Ausgabe 1 gelieferten Bauteilen gezeigt, aber die Vorbereitungen sind dann meist immer die Gleichen.

      Auch die Frontplatte besitzt für das Kühlergrillgitter sogenannte Fügeflächen, welche hier sehr schmal und klein ausfallen.
      Sollten diese "Anliegeflächen" ( wo das Kühlergitter aufliegt) nun auch zwangsläufig mit einem Schleifmittel von Farbe befreit werden, fragt sich der /die Einsteiger?
      Nicht zwangsläufig, solange das Gitterblech eben und flach zur Oberkante des Fügebereiches zum Aufliegen kommt. Nähere Details werden eh meist erst erkennbar, wenn entsprechend Folge-Bauteile vorliegen und verschraubt/ geklebt gehören.
      Bei diesen Beiden Bauteilen beschränkte ich zunächst meine Vorbereitungen auf die Auflagerfläche direkt zu den Sacklöchern der zu drückenden Gewinde.
      ---------------------
      Erfahrungsgemäß lagert sich an solchen schmalen Flächen gerne "viel" Farbe ab und bildet eine leichte Erhöhung nach dem Durchtrockenvorgang der Farbe, bildet somit eine Maßtoleranz ins "Positive" durch Farbüberschuss!
      Hierdurch kann sich das eigentliche Soll-/Istmaß des/der Bauteile/-s dann "Negativ" auswirken. Die Betonung liegt hier bei "KANN" - ähnlich wie bei Nahrungsergänzungsmitteln, die helfen können, aber nicht zwangsläufig auch selbiges tun .... :whistling:
      ------------------
      Auch die Sacklochbohrungen für die "AM -Schrauben wurden vor dem Drücken der Gewinde kurz einer Sichtprüfung unterzogen; überschüssige Farbe, welche in die Vertiefung gelangt war, wurde mit Glasgravier-Stiften (*) - in der SfSB mit passenden Bohrern - von Farbrückständen befreit.

      Bildanhang 4 bis 6: Das Kühlergrillgitter "1H" wird leicht zwischen dem Daumen und Zeigefinger gebogen, für eine sehr leichte Vorspannung, denn auch das Bauteil "1F" ist nicht ganz flach.
      Bildanhang 7: Die Zierleisten "1I" müssen noch leicht gerichtet werden und sind momentan lediglich eingesteckt.

      Ausgabe 1 Teil 2: die Stoßstange und Ausrüstungen

      Gruß Thomas :diablo:

      (* z.B.- Glasgravier-Stifte: Fa. Meister Werkzeug GmbH, D-42349 Wuppertal; Art-NR.3202101)
      Files

      Ausgabe 1 und was ist NEU ( eigentlich)[ Teil 2]; die "Essecke" berichtet...

      Teil 2 ... Die Stoßstange und Anbauteile

      "Fügeflächen vorbereiten" SfSB Seite 4, Ausgabe 1

      Bildanhang 1 + 2: ein typischer Fall, welcher nicht zwangsläufig berücksichtigt wird, oder wurde in der Vergangenheit.
      Die gelieferten Bauteile sind weites gehend - umgangssprachlich- passgenau. Dennoch kommt es immer wieder zu negativen Kritiken, ohne konstruktive Verbesserungen durch Bauberichtsverfasser und "Poster" im WEB.
      Wehret den Anfängen; auch, wenn die gelieferten Bauteile für die Stoßstange hier nicht mit übermäßig viel Farbe beschichtet wurde und somit EIGENTLICH nicht relevant erscheint, sind Farbrückstände an Kraftschlüssigen Verbindungen gerade als Zwischenbeschichtung nicht immer dienlich. Zur einen Hand vergrößert sich das entsprechende Toleranzmaß zur, anderen Hand betrachtet, wirkt die überschüssige Farbe auch an der Fügefläche eher "seifig".
      Metalle, welche durch ihre eigene Molekulare Struktur verhindern, dass die Fügeoberfläche leicht an einander als Trockengleitmittel wirkt, verhindern Farben die flächige Press-Kraft.
      Die Farbüberschüsse werden zwar gestaucht, platzen aber bei weiterer Durchhärtung ab und verschleißen. Hierbei können auch ungeahnte Kräfte auf Schraubenköpfe durch Negativbelastung bis hin zum Abreißen überstrapaziert, oder wieder Lose -Spiel einhergehen.
      Viele Modell-Schrauber beschwerten sich, dass die Rahmenbauteile für den Mercedes "L1113" nicht genügend Festigkeit in der Verbindung aufwiesen! Schuld war hier einzig der Umstand, dass Modell-Schrauber- Laien keine wirklich kraftschlüssige Verbindung der Bauteile zueinander herstellen konnten - aus Unwissenheit, welches ja in erster Linie nicht schändlich ist, aber dazu führte, dass ein Negatives Image auf den Lieferanten hachette einhergeht und ging.
      Hachette hätte hier meines Erachten schon viel früher Reagieren können, da entsprechende konstruktive Kritiken von Modellbauern seit geraumer Zeit auch schon vorlagen, aber aus welchen Gründen auch immer nicht umgesetzt wurden.
      Mit dieser Unimog 406-Sammelserie und den Tipps auf Seite 4, Ausgabe 1 scheint dieser Bann nun endlich gebrochen und ich freue mich sehr über diese Neuerung.

      ...zurück zur Stoßstange:
      Auch hier steckt mal wieder der :diablo: im Detail.
      Die Bauteile werden in Formen hergestellt und müssen entsprechend auch für die industrielle Fertigung schnell weiter zu verarbeiten sein - aus formbar.
      Daraus ergibt sich, wie in anderen Bauberichten im MM-Forum mehrmals angemerkt, NIE eine wirklich rechtwinklige Fläche, so sie denn gewünscht ist- das Bauteil würde in der Modellform beim Ausformen verkanten, gar klemmen!

      Mit diesen "Erkenntnissen" schauen wir jetzt mal auf Bauteil "1C" - das Koppelmaul, welches in die Stoßstangenvertiefung mit Bild 04 der SfSB, Blatt6 eingesetzt und kraftschlüssig verschraubt werden soll.

      Bildanhang 3: Die Vertiefung in der Stoßstange für das Koppelmaul wurde grob von Farbe befreit; auch das Koppelmaul weist Spuren der Bearbeitung auf, die eigentlich mit -"Fügeflächen vorbereiten" auf Seite 4 bereits erwähnt und vorgemacht wird. Nur erkennen muss es der "Anfänger" Einsteiger und dann auch eigentlich auch mal selbstständig Schlüsse/ Entscheidungen treffen, wie es anhand der Lenksäule als Beispiel gezeigt wird ...

      Die einzusetzende Radius Fläche des Koppelmaules ist nicht plan, sondern leicht zu beiden Seiten aus dem rechten Winkel. Diese Flächen habe ich mit einer Cutter-Klinge plan geschabt und auch die Außenkanten leicht mit einer 45° Fase versehen. Das Ergebnis: Das Koppelmaul liegt genau zentrisch in der Stoßstangenvertiefung und weist keinerlei Kippel-Spiel auf.
      Eine gute kraftschlüssige Verbindung, welche hier zwar keine Kräfte im eigentlichen Sinne am Modell aufnehmen muss, aber der Unimog bekommt ja auch noch den Fahrgestell-Rahmen und da durfte ich bereits böse Kritiken im WEB lesen von "Schraubern, welche- SORRY - eigentlich keine Ahnung haben....
      ---- Gekauft und 5 Minuten nach Öffnen der Umverpackung auch schon verbaut; 30 Minuten später im WEB veröffentlicht und Sympathisanten erfolgreich zu Kritiken aller Art motiviert ....

      Allen Modellschraubern des UNIMOG 406 wünsche ich viel Spaß und auch Freude mit diesem eigentlich nicht neuen Modellbausystem, aber mit dem eigentlich neu hinzugewonnenen Wissen:
      Ein Modell kann nur dann auch gut zusammengebaut werden, wenn eigentlich auch sehr gut geschraubt wird.
      ......................
      Nicht der Bohrer (Werkzeug) ist Schuld, wenn die Bohrung nicht genau ausgeführt wurde; entweder falsch angeschliffen, nicht für den Werkstoff geeignet, oder ... oder ...
      ---such bloß nie den Fehler bei dir selbst ----
      -- und im Falle des Falles, eigentlich jibbet ja von hachette immer Ersatz ... :thumbsup:
      .....................
      ....bis demnächst, wenn die Abo-Ausgaben eintreffen! JA - die "Essecke" hat Bestellt :walklike:
      Gruß Thomas :diablo:
      Files

      ThomasB wrote:

      von "Schraubern, welche- SORRY - eigentlich keine Ahnung haben....
      ---- Gekauft und 5 Minuten nach Öffnen der Umverpackung auch schon verbaut; 30 Minuten später im WEB veröffentlicht und Sympathisanten erfolgreich zu Kritiken aller Art motiviert ....



      Lol... ja ist bekannt. :popcorn: Der Hauptgrund warum ich NICHT wieder in meinen alten Job zurück wollte und mir was gesucht habe wo ich nicht besser bin als die anderen auch. Es gibt nichts frustrierenderes als wenn man seine neu entwickelten Verfahren und Patente die man selber schon in Serie gebracht hat anschliessend ignoriert sieht. Dieselbe Kategorie.
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      Moin Tobias,
      wer verfällt denn dann gleich in Frust?! Nein - da bleiben wir mal janz entspannt und denken uns unseren Teil- den Guten. :winki:
      Als Beispiel: Nicht alles Wissen muss um jeden Preis weiter gegeben werden, wenn die Entlohnung nicht dazu passt. Dann muss mein Gegenüber auch akzeptieren, dass ich mal Antworten schuldig bleibe und lebe damit entspannter, ohne mich gleich zu verbiegen.
      Wichtig ist doch für das EGO zu Wissen, dass man entsprechende Kenntnisse hat, diese auch positiv anwenden und somit sein Gegenüber immer mal wieder überraschen kann.
      Selbst, wenn "Dir " (allgemein gemeint) Jemand bei Deinen Fertigkeiten über die Schulter schaut und meint vieles auch abgucken zu können, wird dieser Jemand irgendwann an seine Grenzen stoßen und sich fragen, was habe ich übersehen ? ....
      Gruß Thomas :freunde: ( :diablo: )

      ThomasB wrote:

      wird dieser Jemand irgendwann an seine Grenzen stoßen und sich fragen, was habe ich übersehen ? ....


      Moin Thomas,
      das setzt aber schon eine gewisse Selbstreflexion voraus, die, sorry :ssorry: nicht so ganz vielen die kennen lernen durfte zu eigen ist. Ansonsten hast du eigentlich recht. In diesem speziellen Fall geht es um eine Firma die sich durch "das haben schon immer so gemacht" vom Marktführer in die Insolvenz gewirtschaftet hat und aufgrund der vergeblichen Windmühlenkämpfe ich schliesslich meinen Job verloren habe. Nicht missverstehen: nicht wegen der Insolvenz, sondern wegen Ideen Dinge verändern zu wollen.

      Nun ja, vielleicht sind das noch Reste unverarbeiten Restfrustes, wer weiss :popcorn:
      Gruss Tobias
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      Muminvater wrote:


      Nun ja, vielleicht sind das noch Reste unverarbeiten Restfrustes, wer weiss


      Auch der muss mal raus, aber ich glaube, das schon jeder in so einer Situation gesteckt hat.

      Hatte mit Thomas grade ein nettes Gespräch über selbiges Thema

      PS. Da werde ich wahnsinnig, wenn einer sowas bei mir macht...
      Und ganz ehrlich, spätestens nach dem 3. Mal bin raus aus der Nummer, wer Rat haben will, bekommt ihn, ich erkläre es gern auch 2 oder 3x .
      Aber bei Beratungsresistenz halte 8ch mich dann auch zurück.
      Hallo Tobias, Hallo interessierte Leser,
      Ja - hier stimme ich Dir uneingeschränkt zu :thumbsup:

      Muminvater wrote:

      das setzt aber schon eine gewisse Selbstreflexion voraus


      Natürlich muss man sich auch selbst immer kritisch hinterfragen, nur dann ist auch der respektvolle Umgang auf der gleichen "Treppenstufe" mit dem Gegenüber möglich, aber auch hier gibt es Grenzen.
      Den Fall, den Du hier beschreibst, ist leider nicht von der Hand zu weisen, aber wie so oft im Leben, gibt es Entscheider, welche auch ein gewisses Risiko tragen müssen!
      So mancher hat sich dann in "sich selbst verloren" wie man in Wettbewerbskreisen es dann nennt. Die bitterste Pille ist dann oft die Insolvenz.

      Um jetzt mal wieder den Spagat zur Sammelserie hinzubekommen.

      Die mit dieser Sammelserie -UNIMOG- NEU aufgeführten Tipps der SfSB , Seite 4, zeigen mir mal wieder deutlich , dass da Menschen arbeiten, die tatsächlich in der Lage sind sich auch selbst immer wieder kritisch hinterfragen, mit den bekannten drei "W" ( Was- Wie Wo; & Weshalb.

      Die entsprechenden Konsequenzen werden recht schnell sicht- und fühlbar.
      Einen anderen Weg einzuschlagen ist dann auch nicht immer sofort möglich und bedarf auch Zeit der Reaktion.
      Beim "Unimog" sind es JETZT die sehr positiv anzumerkenden Kleinen Veränderungen, welche aber auf Sicht helfen dürften, den Sammelmodell-Sektor von seinem recht kritisch beeinflusstem Image wieder etwas zu erholen.
      Diese Community und die beteiligten Mitglieder hatte seiner Zeit mit der "Prinz Eugen"-Sammelserie eine recht rege Diskussion mit hachette, welche auch nicht klanglos verhallt war.
      Dass nicht immer alle Vorstellungen eines Modellbauer direkt auch seinem einzelnen Empfinden nach umgesetzt werden können, dürfte eigentlich auch verständlich sein.

      - Der Einsteiger/ Anfänger bekommt die Möglichkeit ein durchaus schönes Modell zusammen zu setzen -
      -Der Profi und Fortgeschrittene macht eh, was er will -
      - nur sollte er dann nicht negative Kritik üben, wo ihm von vornherein klar sein muss, diese Modelle sind für die Allgemeinheit ab 14 Lenzen.
      - "Mecker" nicht, sondern mach und zeig, was "Du" drauf hast und dann darfst "Du" auch konstruktive Kritik üben, die gehört und gelesen wird ...

      Meiner Meinung nach ist jetzt mit dieser neuen Sammelserie ein doch wichtiger Schritt erfolgt, der mit dazu beitragen könnte, Sammelserie wieder aus dem noch nicht gänzlich tiefen Graben heraus zu holen und dem Einsteiger auch die Möglichkeit bietet entsprechendes Wissen anzuwenden - mit Hilfe von Text und Bild.
      -Nicht alle Sammelmodellbauer treiben sich schlussendlich im WEB herum, sondern sind auf die SfSB mit Tipps und Tricks angewiesen. Das sollte man als Fortgeschrittener "Schrauber" nie vergessen und selbst reflektieren.

      Gruß Thomas

      Ausgabe 2 + 3 Teil 1; die Essecke berichtet ...

      Hallo Unimog-Monteure,
      Ausgabe 2: ein Achsschenkel; eine Lenksäule mit Lenkrad und die Motorhaube darf vorbereitet werden.

      Vorab möchte ich anmerken, dass die hier gezeigten Bildanhänge KEIN MUSS zeigen, eher ein KANN - gemacht werden.

      Bildanhang1: gezeigt werden Bauteil (Bt.) "2G + 2H";
      Bevor ich überschüssige Farbe an den Fügeflächen entferne, setzte ich die Bauteile prov. zusammen und prüfte die gegebene Passform.
      Achsschenkel und Winkelplatte sind prov. gefügt und ich nehme mir eine Stecknadel zur Hand, mit deren Hilfe ich die Außenkonturen auf dem Achsschenkel nachzeichne/ die Farbe einritze.
      Anschließend trenne ich die Bauteile wieder und entferne mittels Schaben die Farbe an den gekennzeichneten Flächen, wo die Bauteile gefügt werden sollen.
      Durch das Schaben mit einer stabilen Cutter Klinge an der Fügefläche von Bt. "2H" zu Bt. "2G" entferne ich gleichzeitig minimale Gussgrate an den Randbereichen des Gusskörpers und die Fügefläche wird besonders glatt und eben. Der Aufwand an dem Achsschenkel-Bauteil ist natürlich etwas aufwendiger und zeitraubender, aber die Bauteile lassen sich dann ganz ausgezeichnet - kraftschlüssig - mit den Schrauben verbinden.
      Die vorgefertigten Sack-Löcher für die Schraubenaufnahme werden leicht gesenkt- mit einer - Fase - versehen; dieses kann mit einem entsprechenden Senker, oder auch Kugel-Glas-Schleifer , oder gar mit einer kleinen Cutter-Klinge, mittels der vorderen Schneiden Spitze umgesetzt werden.
      Sollte es etwas schwierig sein das Gewinde mit den gelieferten Schrauben zu drücken; ( - eine , bis zwei Umdrehungen eindrehen der Schraube, anschließend eine halbe Umdrehung zurück drehen, dann den Drückprozess erneut starten ... etc.) kann es auch sein, dass sich Farbrückstände im Gewindeloch befinden, welche wie mit Ausgabe 1 angemerkt, entfernt werden können.

      Bildanhang 2: Bt. "2H ist am Achsschenkel aufgesetzt; die Bohrungen für die Schrauben wurden ebenfalls leicht mit einer Senkung /Fase versehen.
      Der Grundgedanke basiert auf folgenden: Die Stirnfläche und der Bohrlochansatz sind recht scharfkantig; diese scharfe Bohrlochkante kann wie ein "Messer" auf den unteren Schraubenkopf zum Gewindeansatz (- welcher i.d.Regel als kleiner Radius ausgeformt ist und auch Kräfte aufnehmen soll -) wirken und im schlimmsten Fall den Schraubenkopf beim Festdrehen der Schraube zum Abreißen führen! :sironie: "Nach Fest kommt wieder Lose." sagt der Meister dann zum Auszubildenden .... :winki:
      Auch prüfe ich vor der Kraftschlüssigen Verbindung beider Bauteile, wie weit eine Schraube eingedreht werden kann!
      Besitzt das Gewinde-Bohrloch genügend Tiefe/ Freiraum zum Gewindeanfang der Schraube?
      Kann dieses mit JA beantwortet werden, so kann bei einer "kopflos gewordenen Schraube meist das verbleibende Gewindestück im Sack-Loch problemlos wieder herausgedreht werden, sitzt der Gewindeanschnitt der Schraube jedoch im Sacklochboden auf, drücken die Gewindegänge gegen die gedrückten Gewindeflanken und ein Herausdrehen wird schwierig, zumal nicht immer gleich ein entsprechendes Werkzeug zum Ausbohren der härteren Schraube bereit liegt ...

      Bildanhang 3: Bt. "2G + 2H" sind kraftschlüssig verbunden; die von Farbüberschüssen befreiten Fügeflächen sind nicht mehr zwangsläufig erkennbar.
      Bildanhang 4: die gegenüberliegende Bauteilseite von "2G".
      Im Bild die Achse für die spätere Felgenaufnahme, die Lauffläche der Felge stirnseitig/ und das Sack-Loch für die Felgenarretierung; hier sind die Füge- und Gleitflächen noch nicht von Farbe befreit, aber ich glaube die Thematik dürfte jetzt erkannt und verstanden sein.

      Lenksäule "2E" + Lenkrad "2F"

      Bildanhang 5: Wie mit Ausgabe 1, Seite 4 - "Fügeflächenvorbereiten" angemerkt und in der SfSB gezeigt, hier der vorbereitete Fügezapfen der Lenksäule für das Lenkrad.
      Bildanhang 6 +7: auch der Verbindungszapfen der unteren Lenksäule wurde vorsorglich bereits von Farbe befreit und das Bohrloch leicht entgratet/gesenkt.
      Lenksäule und Lenkrad sind gefügt.

      Die Motorhaube

      Bildanhang 8 + 9: die beiden Durchdringungen für das Firmenzeichen "2C" werden gesenkt, damit die Verbindungszapfen gut eingedrückt werden können, somit das Logo bündig aufliegt.
      Bereits sichtbar die "Unimog"- Klebefolie "2B"

      Das Logo "2 B" konnte problemlos vom Trägerkarton abgehoben werden und dann ausgerichtet nach SfSB an der Motorhaube leicht aufgeklebt werden.

      Bildanhang 10: Mittels abgerundetem Pinselhalter wurde dann der Schriftzug "nachgezeichnet" / mit leichtem Druck fixiert, ohne die Deckfolie (Klarsicht) weiter an der Motorhaube zu fixieren!
      Bildanhang 11: die Klarsichtschutzfolie wird vorsichtig und sehr langsam schräg diagonal zur Oberkante der Motorhaube im sehr flachen Winkel ( fast 175° ) abgehoben.
      Bildanhang 12: Das Logo ist fertig aufgeklebt.
      Bildanhang 13: die "Arbeiten der Ausgabe 2 sind abgeschlossen und die Bauteile werden sicher verwahrt.

      Gruß Thomas :diablo:
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      Moin Frank,
      Gute Frage und momentan Rat noch teuer.
      Auch auf dem Titelbild des Unimog ist dieses Loch im "O" zu erkennen.
      Ich könnte mir aber vorstellen, dass auf der Innenseite später ein Haubenschloss angeschraubt werden darf, denn entsprechende Sacklöcher sind vorhanden.
      Entweder mit einem dünnen Rund den Riegel entsperren, oder gar mit einem entsprechenden Stift ... :zocken:
      Gruß Thomas

      Ausgabe 2 + 3 Teil 2; die Essecke berichtet ...

      Hallo zur Fortsetzung- Teil II,
      der erste Vorderreifen wird vorbereitet und mit bereits vorhandenen Bauteilen verbunden.
      Geliefert wurde ein Radreifen, eine Felge - 2 teilig, Bremstrommel, Radkappe, Bremsträgerplatte, sowie Schrauben und eine U-Scheibe.

      Bildanhang 1: zeigt eine Hälfte der Felge "3B" mit der Bremstrommel "3C"; auch hier habe ich wieder überschüssige Farbe von den entsprechenden Fügeflächen für eine bessere kraftschlüssige Verbindung der Bauteile zueinander, entfernt - KANN und nicht MUSS , wie bereits angemerkt ... :winki:

      Bildanhang 2 + 3 : Felgenhälfte und Bremstrommel sind aufeinander platziert; wieder einmal zeige ich für die Festigung in den "grauen Zellen" für unsere Anfänger /Einsteiger im Schraubmodellzusammenbau bereits Bekanntes. Der äußere Füge-Ring der Felgenhälfte wurde wieder von Farbe befreit und die Sacklöcher gesenkt ( - der Hersteller hat hier zwar einen geringen Anschnitt für das Gewindedrücken mit der Schraube vorgefertigt, aber ist meist mit Farbe unkenntlich) .

      Bildanhang 4 bis 6: die zweite Felgen-Bauteil-Hälfte wird ebenfalls - nicht zwangsläufig notwendig - vorbereitet, wie beschrieben.
      Vorteil: die genau gefertigten Metallbauteile "liegen" bestens aneinander, wie Ehepartner, welche sich seit Jahren kennen ....
      Es ist sogar ein kleiner "Heuwagenspalt" zwischen den beiden Felgenbauteilen vorhanden, welche darauf schließen lassen, dass die Auflagerflächen der Gewindezapfen ihre Kräfte vereint zur Geltung bringen können.

      Bildanhang 7 + 8: Bauteil "3A" der Radreifen wird eingesetzt; die Verbindungen werden zueinander ausgerichtet und die Schrauben, welcher vorher die Gewinde gedrückt haben, werden wie beim jährlichen Reifenwechsel von Sommer - auf Winter , über kreuz eingedreht...

      Bildanhang 9: SfSB - Ausgabe 3, Bild 06; Bauteil "3F" - die Bremsträgerplatte wird mit Bt. "2 G" gefügt.
      Im Teil 1 dieses Berichtes zeigte ich das Bauteil "2 G" ( "Ausgabe 2 04 als Bildanhang 4") ohne bearbeitete Fügeflächen!
      Mit diesem Bildanhang sollte deutlich werden, dass die Achse und das anschließende Gleitlager zumindest von Farbe befreit wurde.

      Bildanhang 10 + 11: Fast alle Bauteile der Ausgabe 3 und entsprechend 2 sind verarbeitet; Der Rundlauf dieses gefügten/zusammenbebauten ersten Rades ist SEHR GUT. :thumbsup:
      Beleidigt dürfte jetzt Bauteil "3 E" etwas dreinschauen, denn es wurde lediglich auf Passgenauigkeit hin geprüft, kommt aber noch nicht zum Einsatz - in der Essecke ... :whistling:
      Bis zur nächsten Lieferung ...
      Gruß Thomas :diablo:
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      Ausgabe 4 bis 7 Teil 1; die Essecke berichtet ...

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      Hallo UNIMOG - Schrauber,

      wieder einmal eher, als erwartet, trafen neue Bauteile in der Essecke ein; pünktlich zum Wochenende.
      Die Frontbeplankung darf vorbereitet werden; Blinker, Frontscheinwerfer und die Ausgabe 1 wird montiert.

      Bildanhang 1 bis 3: Die Bauteile "4A + 4B + 1F" wurden prov. ohne vorherige zusätzliche Arbeiten einmal gefügt. Bildanhang 2 und 3 sollen verdeutlichen helfen, dass hier unterschiedliche Spaltmaße zu jeder Seite der angesetzten Frontpartien ersichtlich vorliegen.

      Bevor nun mit der Montage der Blinker und Frontscheinwerfer - Schritt 1 + 2 der SfSB begonnen wurde, entschied ich mich dann doch wieder dazu, die Fügebereiche der Zink-Guss- Bauteile entsprechend von überschüssiger Farbe zu befreien.
      Wie schon mit dem Baubericht zu Ausgabe 1 -3 angemerkt, auch hier KEIN MUSS, sondern vielmehr ein KANN gemacht werden.

      Bildanhang 4 + 5: Hier zeige ich jetzt mal die Bereiche, welche von Farbe befreit wurden, ohne jetzt nochmals auf die Thematik großartig einzugehen.

      Bildanhang 6 + 7: zeigt weitere Bereiche, welche bearbeitet, bzw. noch nicht bearbeitet wurden, mit dem erkennbaren Unterschieden in Bezug auf Passgenauigkeit und Spalt Maß.

      Bildanhang 8: Auch, wenn es dieses Bild jetzt perspektivisch nicht hundert Prozentig wieder gibt, die Spaltmaße der seitlichen Frontbauteile zur Kühlergrillbaugruppe sind nun gleich und die Motorhaube wurde auch schon mal aufgelegt .... PASST soweit .... :thumbsup:

      Die Blinker und Scheinwerfer-Bauteile waren dann auch recht zügig verarbeitet.
      Gruß Thomas :diablo:
      Files

      New

      ThomasB wrote:

      ...dass hier unterschiedliche Spaltmaße zu jeder Seite der angesetzten Frontpartien ersichtlich vorliegen…



      moin moin,
      das hat doch was !! :sehrgut: Ich finde das ist Authentizität bis ins Detail. Auch wenn das selbst im Nutzfahrzeugsektor heute kaum noch vorkommen dürfte, so war das doch zur Zeit des Unimog doch Stand der Technik. Das dann aber noch in das Modell zu übertragen (so es dann gewollt ist) ist nur cool :applaus: :applaus:

      Gruss Tobias
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      Let´s go back to the world
      that was 30 years ago
      and let´s believe this is our time... (Riverside)
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